Handball-Oberliga HSG Delmenhorst plant gegen Hatten-Sandkrug den Neustart

Von Klaus Erdmann


Delmenhorst. Kellerduell in der Stadionhalle: Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst erwarten am Samstag (19 Uhr) die TSG Hatten-Sandkrug. Während Philipp Freese ausfällt, stehen Kevin Larisch und Niclas Schanthöfer wieder zur Verfügung. Das nächste Pokalspiel bestreiten die Delmenhorster beim Nachbarn TV Neerstedt.

Mit Blick auf die Partie gegen die TSG Hatten-Sandkrug spricht Andre Haake, verletzter Spielertrainer der HSG Delmenhorst, von einem „Neustart“. Zum einen denkt er dabei sicherlich an die dreiwöchige Punktspielpause, die hinter dem Oberligisten liegt. Andererseits möchte er die bisherigen Ergebnisse, die zu 0:8 Punkten und dem letzten Platz führten, wohl am liebsten streichen. Das Treffen mit dem Vorletzten, der 1:7 Zähler aufweist, beginnt um 19 Uhr in der Halle am Stadion. (Weiterlesen: HSG Delmenhorst vergibt zu viele Chancen)

Am Sonntag qualifizierte sich die HSG in Bremen für die dritte HVN-/BHV-Pokalrunde. Haake (Schlüsselbeinbruch) verwandelte zwei Siebenmeter, will von einem Comeback jedoch noch nichts wissen: „Der Heilungsprozess verläuft besser, als erwartet und ich trainiere locker, aber ich brauche noch Zeit“, betont der Leistungsträger.

Philipp Freese fällt mit Bänderverletzung aus

Während der Vorbereitung und zu Saisonbeginn fehlten im Training stets einige Akteure. Zuletzt sei es besser gewesen, berichtet der Coach. Damit erfüllte sich eine Hoffnung, die Haake vor der punktspiellosen Zeit geäußert hatte. Wunsch Nummer zwei („Ich hoffe, dass die Verletzten zurückkommen“) realisierte sich zwar ebenfalls (Kevin Larisch und Niclas Schanthöfer gehören wieder zum Kader), aber dafür steht mit Philipp Freese (Bänderverletzung) ein neuer Name auf der Verletztenliste. Hinter dem Einsatz von Torben Sudau (Daumenverletzung) befindet sich ein Fragezeichen.

Sudau ist besonders motiviert, spielte er doch in der letzten Saison noch für Hatten-Sandkrug. Mit Jürgen Erdmann (Karriereende) verlor der Gast einen weiteren wichtigen Akteur. Gleichwohl, so Haake („Wer den kühleren Kopf bewahrt, gewinnt“), zeige die TSG eine neue Spielkultur, die die Handschrift des Trainers trage. Frank Huchzermeier übernahm das Team fünf Spieltage vor Saisonschluss und rettete es vor dem Abstieg.

In besagter dritter Pokalrunde tritt die HSG am Samstag, 19. November, in Neerstedt gegen den gastgebenden Ligakonkurrenten TVN an. Weitere Teilnehmer sind FC Schüttorf 09 und die HSG Barnstorf/Diepholz.