Fussball-Kreisklasse TuS Hasbergen mischt die Liga auf

Sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: Die TuS-Trainer Tim Müller (links) und Andreas Lersch. Foto: Lennart BonkSind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: Die TuS-Trainer Tim Müller (links) und Andreas Lersch. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Die Fußballer des TuS Hasbergen spielen bisher eine gute Kreisklassen-Saison. Nach neun Spielen haben sie 19 Punkte auf dem Konto. In den letzten sieben Partien (sechs Siege und ein Unentschieden gegen Spitzenreiter Ganderkesee) entwickelten sie sich zu einem Anwärter auf die Spitzenplätze.

Nach zwei Niederlagen zum Start der neuen Saison war die Freude über die gute Vorbereitung erst einmal getrübt. „Der Beginn war ärgerlich. Gerade nach den guten Testspielen und Trainingseinheiten hatten wir etwas anderes erwartet“, sagte TuS-Trainer Tim Müller. Er selbst stieß erst in dieser Spielzeit zum Team und unterstützt Andreas Lersch bei den Trainertätigkeiten. Nachdem er zuvor schon 13 Jahre lang verschiedene Jugendmannschaften des TuS Hasbergen trainiert hatte, stellte er sich schnell auf die junge Herrenmannschaft ein. Neben einigen Spielern aus der A-Jugend war ihm der Großteil der Mannschaft bereits bekannt. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der TuS gefangen, spielt eine gute Rolle im Duell der Verfolger von Spitzenreiter TSV Ganderkesee II. „Die Mannschaft ist im Schnitt jünger als 23 Jahre. Vielleicht liegt darin und in der Breite des Kaders der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem kennen sich die Jungs schon lange“, erklärt Müller.

Hauptaugenmerk liegt auf der Fairness

Vor der Saison kümmerten sich die Hasberger um den laut Müller „weichen Übergang“ einiger ehemaliger A-Junioren in den Herrenkader. Auch Dennis Geiger und Nico Gawlista standen beim Trainergespann Müller/Lersch auf der Liste. Doch noch vor Beginn der Saison erlitten beide einen Kreuzbandriss. Die anderen Spieler aus der A-Jugend sollen langsam an den gängigen Spielstil in der Liga herangeführt werden.

Ein Ziel wollte der TuS vor der Saison nicht aussprechen. Das Hauptaugenmerk sollte auf die Fairness gelegt werden. „Gerade weil es in letzter Zeit immer ein wenig Probleme gab, ist es unsere Absicht, in der Fairnesstabelle oben zu stehen“, sagte Müller. Auf ein konkretes Ziel wollte er sich auch nach den ersten Spielen nicht festlegen, schließlich solle man nicht mit Punkten planen, die noch nicht auf dem eigenen Konto sind. „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir wollen am Ende so weit oben stehen wie möglich. Gewinnen wir die zwei Nachholspiele, ist der Anschluss oder sogar der Sprung auf den zweiten Aufstiegsplatz natürlich realistisch.“

Heimspiel gegen den Bookholzberger TB

An diesem Sonntag, 14 Uhr, steht das Spiel gegen den Bookholzberger TB an. Die Hasberger setzen auf ihren Heimvorteil. „Die Partien gegen den Bookholzberger TB waren in der letzten Zeit immer Spiele, die über den Kampf entschieden wurden“, merkte Müller an. Da die Hasberger zu den spielerisch besseren Mannschaften der Liga gehören, soll eine Mischung aus Spielstärke und Kampfgeist gefunden werden. „Wir wollen natürlich gewinnen. Dafür werden wir alles geben“, sagte Tim Müller.


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