Fußball-Landesliga Atlas Delmenhorst reist mit 200 Fans zum VfL Oythe

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Er dürfte in die Startelf zurückkehren: Florian Knipping (links). Foto: Rolf TobisEr dürfte in die Startelf zurückkehren: Florian Knipping (links). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Nach der desolaten Leistung im Pokal beim VfL Wildeshausen wollen die Landesliga-Fußballer des SV Atlas Delmenhorst wieder den Punktspielmodus aktivieren. Trainer Hahn dürfte seine Leistungsträger die Startelf zurückbeordern.

1:5 im Pokal beim VfL Wildeshausen – die höchste Pflichtspielniederlage für den neu gegründeten SV Atlas Delmenhorst war bitter. Doch Trainer Jürgen Hahn wollte das Aus im Pokal, in dem es für Hahn und Co. bislang noch nicht so recht laufen soll, nach der Analyse schnell abhaken. Das Motto bei den Blau-Gelben ist klar: Sie wollen schnell wieder den Punktspielmodus aktivieren. Wie passend, dass der Fußball-Landesligist bereits heute in den Liga-Alltag zurückkehrt. Und dort wartet auf den SVA eine höchst interessante Aufgabe: Der Tabellensechste (2 Siege, ein Remis) läuft ab 15 Uhr beim Tabellenneunten VfL Oythe (1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) auf.

Der VfL Oythe steht für offensiven Fußball und Spielkultur

Der VfL gehört zu den guten Adressen in der höchsten Liga des Bezirks Weser-Ems. Seit 2003 spielt Oythe in der Landesliga bzw. Bezirksoberliga – nur unterbrochen von einem einjährigen Oberliga-Intermezzo in der Serie 2009/2010. Der Klub aus dem Nordosten der Stadt Vechta steht seit Jahren für offensiven Fußball und Spielkultur; ein Umstand, der Atlas durchaus entgegen kommen dürfte. In der vergangenen Saison noch lange Zeit völlig unerwartet in Abstiegsgefahr, kletterte Oythe mit Neu-Coach Alket Zeqo (früher Torjäger bei Vorwärts Nordhorn und BV Cloppenburg) nach einer Aufholjagd im Frühjahr noch auf Rang sechs. Dorthin soll es mindestens auch in dieser Serie gehen, das Saisonziel lautet „Top 5“.

VfL Oythe ist junge Truppe mit viel Erfahrung

Zeqo kann auf eine junge Truppe bauen, in der zum Saisonstart kein Akteur älter als 26 Jahre alt war. Gleichzeitig ist der VfL sehr erfahren. Mehrere Akteure wie Marcus Kohls, Stefan Stuckenborg oder Christian kl. Holthaus spielten in der A-Junioren-Bundesliga bei Werder Bremen oder dem VfL Osnabrück, weitere ebenfalls höherklassig. Im Tor steht mit Willi Heise einer der besten Torhüter der Liga. Dieser kann davor mit Kapitän Fabian Meyer und dem Wildeshauser Marcel Hesselmann auf zwei bärenstarke Innenverteidiger bauen. Ex-Atlas-Akteur Liridon Stublla ist derweil auf dem rechten Flügel (offensiv oder defensiv) gesetzt.

„Block H“ und „Blau Gelb Reloaded“ reisen mit Fanbus an

Im Oyther Lager ist die Vorfreude auf Atlas und angesichts der zu erwartenden rund 200 Gäste-Fans, die die etwas weniger als 60 Kilometer kurze Reise antreten wollen, sehr groß. Im schmucken Stadion An der Hasenweide hat der VfL dementsprechend vorgesorgt. Es wird extra ein Gäste-Block eingerichtet – und zwar rund um das Tor zum Nebenplatz zwei. Dort wird der zweite Eingang geöffnet, es gibt einen zusätzlichen Wurst- und Getränkestand sowie einen Toilettenwagen für den blau-gelben Anhang. Der Fanbus des „Block H“ fährt um 13 Uhr bei Jan Harpstedt ab, „Blau Gelb Reloaded“ startet um 13.15 Uhr vom Bahnhof in Delmenhorst.

Musa Karli, Patrick Degen und Florian Knipping kehren wohl in Startelf zurück

Trainer Hahn dürfte wieder auf seine Startelf vertrauen, die zuletzt bei Vorwärts Nordhorn (3:0) und gegen den SV Bevern (3:1) überzeugte – also mit Spielmacher Musa Karli, mit Offensivmann Patrick Degen und mit Abwehrchef Florian Knipping. Fehlen werden wohl die angeschlagenen Lars Scholz und Stefan Bruns sowie der verletzte Thore Sikken. Ein Fragezeichen stand auch noch hinter dem Einsatz von Dominik Entelmann.


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