Turnier auf neuem Sandplatz Alles neu beim Reitturnier des RV Hohenböken

Von Katrin Brandes

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Glänzten im vergangenen Jahr Melissa Rüther und Lady Ailton vom Gastgeber RV Hohenböken. Foto: Rolf TobisGlänzten im vergangenen Jahr Melissa Rüther und Lady Ailton vom Gastgeber RV Hohenböken. Foto: Rolf Tobis

Hohenböken. Beim Spring- und Dressurturnier des RV Hohenböken gibt es am Wochenende jede Menge Neuerungen. Die wichtigste: der Platz.

Noch wird nur trainiert auf dem neuen, hellen Sand des Reitvereins Hohenböken in Bookholzberg. Doch schon am Samstag kommen die Dressurreiter in den Genuss des neuen, 44 mal 68 Meter großen Platzes, auf dem in drei Vierecken um Siege und Platzierungen geritten wird – beim Turnier zum 40. Geburtstag des Vereins.

Der Platz ist der Stolz des RV Hohenböken, das Sand-Fließ-Gemisch auf einer Schotterschicht ist ganzjährig bereitbar, anders als der vorherige Grasplatz. Schon vor fünf Jahren reifte in der Vorsitzenden Birgit Wöbken die Idee, den alten Platz zu verbessern: „Er wurde über das Jahr kaum genutzt und für das Turnier geschont.“

Gut 60 LKW-Ladungen mussten nun am Reiterweg eingearbeitet werden. An das neue Kopfende wird zum Turnier ein Bewirtungszelt aufgebaut, auch die Meldestelle zieht direkt an die Terrasse am neuen Platz. Der wird am Wochenende ziemlich beansprucht werden: Es sind 770 Starts geplant, alle Prüfungen finden nur auf dem neuen Platz statt, der alte Sandplatz ist nur Abreiteplatz.

Prüfungen starten schon um 7 Uhr

Ab 7 Uhr geht es am Samstag in Dressurprüfungen der Klasse A und L los. Die Kleinsten zeigen ab 12.30 Uhr ihr Können in der Führzügelklasse. Bei den Mannschaftsdressuren geht es um letzte Punkte in der jährlichen Kreisreiterverbandswertung. Ab 17 Uhr weichen die Dressurvierecke dann dem Springparcours, der mit einem Springen der Klasse A* eingeweiht wird. Ab 20 Uhr wird es im Jump-and-Run-Wettbewerb rasant. Höhepunkt des Abends ist erstmalig das Flutlichtspringen ab 21.30 Uhr, zu dem auch ein Fass Freibier bereitsteht.

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Springreiter. Ab 7 Uhr früh gilt es, gute Wertnoten in den Stilspringen der Klassen E und A zu erzielen. Über Springprüfungen der Klasse L ab 16 Uhr bildet eine Zwei-Phasen-Springprüfung den Abschluss des neu gestalteten Turniers. „Mal schauen, wie das neue Konzept ankommt“, sagt Wöbken. Für 2017 grübelt der Club über Dressuren auf einem 20 mal 60 Meter großen Viereck nach. Erst einmal will man in Hohenböken allerdings die erste Ausgabe auf dem neuen Platz genießen. Neuerungen gibt es ja da schon genug.

Die Zeiteinteilung: http://www.noz-cdn.de/media/documents/zeiteinteilung_rvh_2016_1472052667.pdf


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