Doublesieger im Kreis C-Jugend des TuS Hasbergen: Mit Harmonie zum Double

Titeljäger: Die C-Junioren des TuS Hasbergen sind Meister der 1. Kreisklasse und Kreispokalsieger. Foto: Lennart BonkTiteljäger: Die C-Junioren des TuS Hasbergen sind Meister der 1. Kreisklasse und Kreispokalsieger. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Die C-Junioren des TuS Hasbergen feiern ein beeindruckendes Double. Im Multi-Kulti-Team spielen Fußballer aus fünf Nationen.

Wer im Fußball das Double gewinnt, kann im Saisonverlauf eigentlich nicht so viel falsch gemacht haben. Und wer dabei unbesiegt bleibt, die meisten Tore schießt und die wenigsten kassiert, hat sich die Trophäen vermutlich verdient. Über die C-Jugend des TuS Hasbergen lässt sich das in jedem Fall sagen: Die bunte Truppe mit Spielern aus fünf Nationen sicherte sich erst die Meisterschaft in Staffel 1 der 1. Kreisklasse und holte sich dann noch überraschend den Kreispokal durch ein 2:1 über den Kreisliga-Dritten FC Hude.

61 Tore in 14 Pflichtspielen

Die Bilanz hinter dem Double ist eindrucksvoll. 38 Treffer in neun Ligaspielen, nur fünf Gegentore bei sieben Siegen und einem Remis gegen Vizemeister TSG Hatten-Sandkrug. Dazu kamen 23:2 Tore bei den fünf Siegen im Pokal. Auf das Endspiel gegen die Huder hatte Trainer Heiko Drees sein Team intensiv vorbereitet. „Ich wusste, wenn meine Jungs ihre Leistung abrufen, werden sie das schaffen“, erzählt der Coach.

Bereits seit neun Jahren trainiert Drees die Mannschaft, er kann sich noch gut an die holprigen Anfänge in der E-Jugendzeit erinnern. Viele spielstarke Einzelspieler musste er zu einer Einheit formen. „In der E-Jugend haben wir in der Leistungsklasse zwar viele Spiele verloren, aber wir haben dort das kämpfen gelernt“, erzählt der TuS-Trainer. Nach und nach entwickelte sich eine eingeschworene Mannschaft, die sich laut Drees speziell durch ihre Charakterstärke auszeichnet. So manche Partie, die schon verloren schien, drehten seine Jungs über die Jahre.

„Manchmal eine Chaotentruppe“

Besonders stolz ist Drees auf den Multi-Kulti-Faktor in seiner Truppe. Die Spieler aus fünf Ländern harmonieren, ein Geheimnis für den aktuellen Erfolg – auch wenn es für einen Trainer ab und zu anstrengend sein kann. „Sie sind zwar manchmal eine Chaotentruppe, aber ich würde die Jungs gegen keine Mannschaft der Welt tauschen wollen“, schmunzelt Drees.


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