Kreisliga-Saisonrückblick Die Liga in Zahlen: Torjäger, Vielspieler und Serien

Von Manfred Nolte

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Delmenhorst. Der FC Hude steigt als Kreisliga-Meister in die Bezirksliga auf, während RW Hürriyet, SV Tungeln und der TSV Ganderkesee in die 1. Kreisklasse absteigen müssen. Wir haben die Zahlen zu der abgelaufenen Fußball-Saison.

4: Vier Spiele mussten wegen Nichtantretens kampflos gewertet werden. Hürriyet trat beim Ahlhorner SV nicht an und der KSV Hicretspor verzichtete auf die Partie beim Harpstedter TB. Unverständnis herrschte aber besonders über die Absagen des SV Tungeln und des TV Dötlingen beim TuS Heidkrug. Tungeln hätte sich zu diesem Zeitpunkt rechnerisch noch retten können und Dötlingen schwebte noch in Abstiegsnot.

2: Zwei Spielabbrüche warfen ein schlechtes Licht auf die Kreisliga. Beim Kick zwischen Hicretspor und Jahn trat ein Hicret-Kicker dem Schiedsrichter mehrfach in den Unterkörper, und bei der Partie zwischen dem SV Baris und dem FC Hude fühlte sich der Referee von einem Baris-Spieler bedroht. Umgewertet werden musste die 1:1 ausgegangene Partie zwischen RW Hürriyet und dem Ahlhorner SV, da die Rot-Weißen nicht spielberechtigte Kicker aufgeboten hatten.

1263: 1263 Tore sind in der Saison gefallen. Das entspricht einem Schnitt von 4,6 Treffern pro Spiel. In der Spielzeit 2014/15 betrug der Schnitt nur 4,1 Tore.

32: Die Torjägerkrone ging mit 32 Treffern (in nur 22 Spielen) an den Wildeshauser Tobias Kern vor Harpstedts Routinier Christian Goritz (25).

8: Acht Spiele gingen zweistellig aus wobei Schlusslicht RW Hürriyet gleich sechsmal beteiligt war. Zweimal traf es den SV Tungeln. Rekord waren das 16:1 des FC Hude bei Hürriyet. Die einzige Nullnummer in der gesamten Spielzeit gab es im Delmenhorster Derby zwischen RW Hürriyet und dem SV Baris.

101: Die Schiedsrichter verhängten 57 Matchstrafen und 44 Feldverweise auf Dauer – insgesamt also 101 Platzverweise. In der Spielzeit 2014/2015 waren es 61 Gelb-Rote und 46 Rote Karten. Damit gab es sogar einen minimalen Rückgang der Feldverweise, zumal in der abgelaufenen Spielzeit statt 16 nunmehr 17 Mannschaften dabei waren. Yusuf Kalmis vom KSV Hicretspor kassierte bei nur 17 Einsätzen einmal Rot, zwei Matchstrafen und sechsmal Gelb. Den Fairnesspreis holte sich die SVG Berne vor dem TV Munderloh und dem FC Hude. Den letzten Rang belegt der SV Baris knapp hinter dem TV Jahn. Baris kassierte mit sechs auch die meisten Gelb-Roten Kartons. Ohne Rote Karte blieb keines der 17 Kreisliga-Teams.

13: Die meisten Einsätze als Schiedsrichter hatte Jörn Peters mit 13 Berufungen vor Blacky Dräger (12), Maurice Wolfgang Kulawiak (11), Sacha Rustler (10) und Dieter Käufer (9).

15 Die längste Serie mit 15 Siegen in Folge feierte der TV Munderloh. Meister Hude führte die Tabelle nur dreimal an, während der VfR Wardenburg 26 Mal die Spitze einnahm.

2880: Schlussmann Daniel Anders von der SVG Berne stand als einziger Kicker die volle Spielzeit von 2880 Minuten auf dem Feld. Es folgen die Huder Sven Hörnlein (2818) und Ole Schöneboom (2622). Großenknetens Philipp Heitmann wurde 19 Mal eingewechselt.

39: Stärkste Heimmannschaft war der VfR Wardenburg (39 Punkte) vor dem TV Munderloh (37) und dem Harpstedter TB (35). Die wenigsten Zähler vor heimischen Publikum holte RW Hürriyet (5). Davor landeten der SV Tungeln (9) und der TV Dötlingen (13).

41: Auswärts glänzt Meister Hude mit 41 Punkten vor dem TV Munderloh (38) und dem VfL Wildeshausen II (35). Wenig zu ernten gab es für Hürriyet (4), Jahn (6) und Tungeln (8).


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