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Vorsitzender erhält Zustimmung TuS Hasbergen setzt nachdrücklich auf Sparmaßnahmen


Delmenhorst. Jürgen Stöver, Vorsitzender des TuS Hasbergen, möchte weiter sparen. Dabei bedient sich der Vereinschef bedient sich auch unpopulärer Maßnahmen.

Wenn Jürgen Stöver über den TuS Hasbergen spricht, fallen Begriffe wie „toll“, „kameradschaftlich“ und „sozial“. Ein solcher Verein werde im Delmenhorster Norden gebraucht, sagt er, und: „Der TuS ist gerade für junge Menschen wichtig – aber auch für Ältere.“ So ein Verein müsse erhalten bleiben und darum habe er seine Zusage gegeben.

Diese führte dazu, dass Stöver seit dem 13. März 2015 als Vorsitzender des 620 zählenden TuS fungiert. Er verschaffte sich einen Überblick und sah sich mit einer alarmierenden Kassenlage konfrontiert. Über Pfingsten, sagt er, habe er sich im Büro „eingeschlossen“, sich alle Verträge vorgenommen und Lösungen erarbeitet.

Vereinschef Jürgen Stöver sieht Fortschritte

Viele Gespräche folgten. Gespräche, in denen er, der nachdrücklich auf Sparmaßnahmen setzt und diese auch von anderen einfordert, seine Partner nicht immer schonen konnte. Er weiß, dass er sich bei seinem Ziel, dem TuS zu einer positiven Kassenlage zu verhelfen, auch unpopulärer Maßnahmen bedienen muss. Es gibt Fortschritte: „Ich setzte die Vorhaben mit den Abteilungsleitern und Mitgliedern um.“

Belege für erste Erfolge: Die Mitgliederzahl ist angestiegen und in 2015 hat der Verein – nach drei Jahren, die ihm ein kräftiges Minus beschert haben (ca. 25.000 Euro) – ein Plus in Höhe von rund 3500 Euro erwirtschaftet.

Verstärkungen im Vorstand des TuS Hasbergen

Stöver erfährt Zustimmung. Diese ist ihm wichtig. Er nennt zwei Beispiele. Nach der Jahreshauptversammlung am 29. März hätten ihn viele Mitglieder angesprochen und sich positiv darüber geäußert, dass „endlich mal einer aufräume“. Er erinnert daran, dass er im März 2015 mit sieben Gegenstimmen gewählt worden sei. „Vier dieser Leute haben mir mittlerweile gesagt, dass es ihnen leid tue“, sagt er.

Vor kurzem haben Stöver, Hartmut Ulbrich (Stellvertreter) und Inge Baumgarten (Geschäftsführerin/Kassiererin) Verstärkung erhalten: Roland Bonk und Elke Nay fungieren als Stellvertreter. Ausgeschieden sind Schriftführerin Marion Rusch (beruflich bedingt) und Andrea Weisner. Diese, so Stöver, habe sich „toll“ eingesetzt, aber ihre Erwartungshaltungen seien zu hoch gewesen. Man hatte verschiedene Auffassungen.

Stövers Wunsch an die Stadtverwaltung

Einen Wunsch habe er an die Stadtverwaltung: „Die Anlagen müssen energetisch saniert werden. Die Umstellung auf vernünftige Anlagen würde uns Einsparungen in Höhe von 25 Prozent bringen.“

Wo steht der TuS Hasbergen im April 2017? „Es befindet sich dann eine Sportart mehr im Angebot. Wir haben die Mitgliederzahl gefestigt oder sogar ausgebaut“, antwortet Stöver. Ziel sei es auch, die „Tell-Anlage“ an der Stedinger Straße zu einem Sportzentrum auszubauen: „Sechs, sieben Vereine treiben bei uns Sport. Das möchte ich fördern.“


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