Fußball-Regionalliga der Frauen Jahn Delmenhorst verliert bei Duwo Hamburg mit 1:2

Schoss das Jahn-Tor: Nathalie Heeren (rechts, im Spiel gegen Havelse). Die Delmenhorster Regionalliga-Fußballerinnen verloren bei Duwo Hamburg mit 1:2 (1:2). Foto: Rolf TobisSchoss das Jahn-Tor: Nathalie Heeren (rechts, im Spiel gegen Havelse). Die Delmenhorster Regionalliga-Fußballerinnen verloren bei Duwo Hamburg mit 1:2 (1:2). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben am Freitagnachmittag unglücklich bei Duwo Hamburg verloren. Sie mussten eine 1:2 (1:2)-Niederlage hinnehmen.

Claus-Dieter Meier stand im Hamburger Dauerregen und schüttelte den Kopf. Der Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst machte seinen Spielerinnen viele Komplimente – und musste doch über eine Niederlage sprechen. „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf“, sagte er daher am späten Freitagnachmittag über das 1:2 (1:2) bei Duwo 08. „Das war eine super Leistung, alle Spielerinnen haben gut gespielt. Sie haben nur die Chancen nicht genutzt.“ Da die Gastgeberinnen allerdings genau das ziemlich gut machten, gingen sie nach den Kopfballtoren von Ina Hoppe (12. Minute) und Birte Schulz (35.) als Siegerinnen vom Platz. „Duwo hat drei klare Möglichkeiten und erzielt zwei Treffer. Wir haben mindestens acht und treffen nur einmal“, sagte Meier. Das zwischenzeitliche 1:1 hatte Natalie Heeren geschossen (32.).

Duwo-Torhüterin überzeugt

Die Delmenhorsterinnen ergriffen auf dem tiefen, schwer bespielbaren Boden vom Anpfiff an die Initiative. Schüsse von Anna Mirbach (5., 10.) und Heeren (9.) verfehlten das Duwo-Tor nur knapp. Und so gingen die Hamburgerinnen nach ihrem ersten gelungenen Angriff in Führung. Hoppe köpfte eine Flanke von der linken Seite unhaltbar ein (12.). Die Jahn-Spielerinnen waren nicht geschockt, sondern drängten sofort auf den Ausgleich. Den verhinderte nach einem Mirbach-Heber die Duwo-Torfrau Tanja Sierk mit einer ganz starken Parade (16.). Es sollte nicht ihre letzte Glanztat bleiben. „Sie war die beste Spielerin“, lobte Meier. Seine Offensivkraft Heeren ließ Sierk dann aber keine Chance. Nach schöner Vorarbeit von Sandra Göbel, die sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt hatte, traf die Delmenhorsterin in die lange Ecke (32.).

Jahn-Team steckt nie auf

Zu Meiers Leidwesen hatte das 1:1 keine 180 Sekunden Bestand. Schulz traf per Kopf – der Duwo-Angriff war diesmal über rechts vorgetragen worden. „Beide Tore waren wirklich gut herausgespielt“, sagte der Jahn-Trainer. Das galt auch für die Offensivaktionen seines Teams, die aber eben nicht mit Treffern endeten. Mirbach scheiterte noch vor der Pause erneut an Sierk (37.). Kurz nach dem Wiederanpfiff hatte das Jahn-Team Glück, dass Melanie Nilsson nur die Latte traf. Die engagierten Hamburgerinnen hätten sich danach aber weit zurückgezogen, um ihren Vorsprung zu verteidigen, berichtete Meier. Seine Spielerinnen hätten sich trotzdem viele Chancen erspielt, vor allem wenn sie ihre Angriffe über die Außenbahnen vortrugen, auf denen die eingewechselte Neele Detken für viel Wirbel sorgte. Es blieb aber dabei: Die Jahn-Spielerinnen vergaben ihre Chancen. Lena Funke, Nahrin Uyar (beide 67.), Mirbach (72.) und Detken (74., Außennetz) scheiterten. „Ich fand es gut, dass wir nie aufgegeben, sondern immer gekämpft haben“, machte Meier seinem Team noch ein weiteres Kompliment. Er ist sich sicher, dass es, wenn es so weitermacht, für diesen Aufwand auch wieder belohnt wird. Vielleicht ja schon am Sonntag, 3. April. Dann hat der TV Jahn ab 14 Uhr den Hamburger SV im Stadion zu Gast.


Aufstellung:

TV Jahn Delmenhorst: Flug; Poppen, Funke, Janning (46. Knodel), Grotheer (46. Detken), Heeren, Uyar, Hügen (75. Philipp), Göbel, Mirbach, Wimberg.

Tore: 1:0 Hoppe (12.), 1:1 Heeren (32.), 2:1 Schulz (35.).

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