Urgestein setzt sich zur Ruhe TuS Hasbergen verabschiedet Doris Glück

Blumen zum Abschied: Der TuS Hasbergen um Andrea Weisner, Leiterin der Fitness-Abteilung (Mitte, Neunte von rechts) dankte langjährigen Übungsleiterin Doris Glück (Mitte, mit Blumenstrauß). Zu der Feier waren ihre langjährigen Kursteilnehmerinnen gekommen. Foto: Lennart BonkBlumen zum Abschied: Der TuS Hasbergen um Andrea Weisner, Leiterin der Fitness-Abteilung (Mitte, Neunte von rechts) dankte langjährigen Übungsleiterin Doris Glück (Mitte, mit Blumenstrauß). Zu der Feier waren ihre langjährigen Kursteilnehmerinnen gekommen. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Die Fitness-Abteilung des TuS Hasbergen hat ihre langjährige Übungsleiterin Doris Glück verabschiedet. Die 70-jährige war 33 Jahre lang als Trainerin aktiv, leitete zuletzt drei Fitness-Gruppen. „Sie wird uns sehr fehlen“, sagte Andrea Weisner, Leiterin der TuS-Abteilung.

Nach 32 Jahren als Fitness-Übungsleiterin setzt sich Doris Glück zur Ruhe. „Ich bin mittlerweile 70 Jahre alt und die Leitung der Gruppen wurde ein bisschen viel“, begründet Glück ihren Rücktritt. Seit 2002 leitete sie beim TuS Hasbergen drei Fitness und Gesundheitsgruppen. Kürzlich verabschiedeten sich der Verein sowie zahlreiche Kursteilnehmerinnen und langjährigen Mitbegleiterinnen auf einer Weihnachtsfeier von ihr.

Seit 1982 als Trainerin aktiv

„Doris wird uns sehr fehlen“, sagte Andrea Weisner, die Leiterin der Fitnesssparte beim TuS Hasbergen. „Sie war ein richtiges Urgestein beim TuS Hasbergen und ist menschlich nicht zu ersetzen“, so Weisner.

„Ich werde noch Kontakt zu meinen Gruppen halten, denn sie sind ein großer Bestandteil meines Lebens“, kündigte Glück an. Gemeint sind unteranderem die neun Frauen aus ihrem Fitness- und Gesundheitskurs. Sie begleiteten die heute 70-Jährige schon seit ihren Anfängen als Übungsleiterin beim SV Atlas. Dort fing Glück 1982 als Trainerin an. Bis zur Insolvenz in den 90-er Jahren leitete sie Erwachsenen- und Kindersportgruppen sowie eine Leichtathletikgruppe. 2002 ging sie dann geschlossen mit den neun Frauen aus ihrer Erwachsenensportgruppe zum TuS Hasbergen.

Abschied fällt nicht leicht

Die Verbindung zu ihren Gruppen reicht weit über den Sport hinaus. Neben dem Training trafen sich Glück und ihre Kursteilnehmerinnen zu Tagesausflügen, Faschingsfeiern oder verbrachten auch mal eine Woche im Kloster. „Wir haben viele tolle Sachen erlebt. So etwas schweißt zusammen“, erklärte Glück. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet die 70-Jährige ihre Trainertätigkeit. „Mir fällt es nicht leicht aufzuhören“, sagte Glück.

Indes hofft Doris Glück, dass ihre Gruppen weiterhin bestehen werden. Sie kündigte an, gelegentlich bei ihren alten Sportkameradinnen vorbeizuschauen und mit ihnen Sport zu treiben. Denn einfach so aufhören, könne sie nicht.


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