Fußball-Bezirksliga SV Tur Abdin Delmenhorst tritt beim VfB Oldenburg II an

Ist an diesem Samstag mit dem SV Tur Abdin Delmenhorst beim VfB Oldenburg II zu Gast: Stefan Keller. Foto: Rolf TobisIst an diesem Samstag mit dem SV Tur Abdin Delmenhorst beim VfB Oldenburg II zu Gast: Stefan Keller. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Schweres Auswärtsspiel für die Bezirksliga-Fußballer des SV Tur Abdin Delmenhorst: Sie sind am Samstag, 24. Oktober, ab 16 Uhr beim VfB Oldenburg II zu Gast. Der Tabellenvierte hat zuletzt viermal in Folge gewonnen.

Das wird eine schwere Aufgabe. „Gegen eine solche Mannschaft muss die Mannschaftsleistung von der Eins bis zur Elf stimmen“, bestätigt Stefan Keller, Sportlicher Leiter des Fußball-Bezirksligisten SV Tur Abdin Delmenhorst, vor dem Auftritt beim VfB Oldenburg II. Mit Co-Trainer Matthias Demir wird er das Abdin-Team beim Tabellenvierten betreuen, da Chefcoach Andree Höttges in Urlaub ist. Ab 16 Uhr ist der Zwölfte auf der Sportanlage Dornstede an der Elsflether Straße gefordert.

Die Oldenburger, die von dem ehemaligen Abdin-Spieler und -Trainer Servet Zeyrek betreut werden, haben ihr Punktekonto zuletzt kräftig aufgebessert und auch das Torverhältnis aufpoliert: Vier Siege mit 17:2 Treffern fuhr das Team ein. Am vergangenen Wochenende fiel die Partie beim VfL Stenum aus, weil die Plätze am Kirchweg nach starken Regenfällen unbespielbar waren (Nachholtermin: 21. Februar, 15 Uhr). Auch die Delmenhorster wurden am elften Spieltag ausgebremst. Sie mussten ihr Heimspiel gegen den GVO absagen (Nacholtermin: 28. Februar, 15 Uhr).

Gastgeber setzt Regionalligaspieler ein

Der VfB II setzt in den zurückliegenden drei Partien mehrere Spieler aus seiner Regionalliga-Mannschaft ein. Seit dem 22. September ist Dietmar Hirsch Trainer des Viertliga-Tabellenführers. Er nutzt die Gelegenheit ausgiebig, Akteuren Spielpraxis zu verschaffen, die in seinem Team nicht zum Einsatz kamen oder gerade Verletzungen überwunden haben. Und so wird wohl auch am Samstag der eine oder andere Regionalligafußballer auf dem Platz stehen, denn der VfB I spielt erst am Sonntag gegen den SV Drochtersen/Assel. „Das ist das Los einer zweiten Mannschaft“, sagt Keller und mag darüber nicht weiter nachgrübeln. „Die Oldenburger wären doch sowieso der Favorit gewesen.“ Von seinen Spielern erwartet er, dass sie zunächst die „grundsätzlichen Anforderungen“, Konzentration und Engagement, erfüllen. Und taktisch? „Wir werden nichts anderes machen als sonst.“

Einige Abdin-Spieler angeschlagen

Keller geht davon aus, dass er am Samstag „personell nicht aus dem Vollen schöpfen kann“. Der Einsatz einiger angeschlagener Akteure sei sehr gefährdet. Zu diesen gehören Stürmer Roman Seibel und Mittelfeldstratege Paul Leis.


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