Handball-Oberliga Janßen sieht HSG Delmenhorst auf gutem Weg

Von Klaus Erdmann

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Gelungener Start: Im ersten Oberliga-Spiel setzte sich Neuling HSG mit 31:27 gegen Bremervörde durch. Benjamin Janssens (am Ball) erzielte sechs Treffer. Foto: Rolf TobisGelungener Start: Im ersten Oberliga-Spiel setzte sich Neuling HSG mit 31:27 gegen Bremervörde durch. Benjamin Janssens (am Ball) erzielte sechs Treffer. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der Vorsitzende freut sich über das 31:27 des Oberliga-Aufsteigers gegen Bremervörde und kündigt weitere Freundschaftsspiele gegen Profi-Klubs an.

In der Halle am Stadion befindet sich der Stammplatz von Jürgen Janßen in der Nähe des Eingangsbereichs. Von seinem Stehplatz aus hat der Chef der Handball-Spielgemeinschaft Delmenhorst alles im Blick: die Zuschauerreihen und das Geschehen auf dem Feld. So war es auch am Samstag, als die HSG, Oberliga-Aufsteiger, den TSV Bremervörde, zuletzt Nummer drei, mit 31:27 (13:13) bezwang. Ein Ergebnis, das Freude auslöst. Freude über einen gelungenen Start.

400 Zuschauer als gewünschter Saisonschnitt

Ist die Mannschaft bereits in der Oberliga angekommen? „Das kann ich noch nicht beurteilen“, antwortet Janßen, „aber sie ist auf dem richtigen Weg.“ Weiteres könne man erst sagen, wenn die HSG einige Spiele hinter sich habe. Und: „Die Mannschaft hat sich etabliert, wenn der Klassenerhalt geschafft ist.“ Was hat ihm beim Auftaktsieg besonders gefallen? „Die Moral des Teams hat mich sehr positiv überrascht“, blickt der Vorsitzende zurück. Ferner seien die Vorgaben von Trainer Andre Haake gut umgesetzt worden. Die Spieler seien schon sehr weit.

Mit Philipp Freese, Meik Schäfer und Niclas Schanhöfner wirkten drei Neuzugänge mit. Anpassungsprobleme waren nicht zu erkennen. „Durch die vielen Turniere und Spiele während der Vorbereitung gibt es keinen Bruch“, so Janßen. In dieser Woche, fügt er hinzu, steige mit Tim Kieselhorst ein weiterer Neuer in das Training ein. 400 Zuschauer haben das 31:27 gegen Bremervörde verfolgt. Janßen: „Es liegt an der Mannschaft, ob wir diese Zahl als Saison-Durchschnitt erreichen. Wenn sie weiter so agiert, dann bleibt es so.“

Wirtschaftlich gut aufgestellt

Nach dem Auswärtsspiel in Elsfleth (Sonntag, 17 Uhr) empfängt die HSG am Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr, die TSG Hatten-Sandkrug. Ein besonderes Spiel? „Es gibt keine Rivalität. Wir sind Nachbarn in der Region und es herrscht ein freundschaftliches Miteinander“, so Vorsitzende. Die Überschrift des Treffens lautet „Themen-Spieltag“. In den Vordergrund rücken Sponsoren. „Es wird weitere Themen-Spieltage geben: Afterwork-Spieltag, Familienspieltag und andere“, erklärt der Gesprächspartner.

Wo stehen die HSG-Herren in drei Jahren? Janßen lacht und sagt: „Visionen haben wir natürlich. Wirtschaftlich sind wir gut aufgestellt.“ Alles weitere müsse man abwarten, sagt er, und spricht von „Bodenständigkeit“. Ist nach dem Gastspiel des TSV Hannover-Burgdorf Ende Juli auch 2016 mit Bundesliga-Besuch zu rechnen? „Ja“, antwortet Jürgen Janßen, „wir planen, aber es ist noch nichts konkret. Wir möchten aber 2016 auf jeden Fall wieder ein Event machen.“


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