4:3-Erfolg über TuS Heidkrug Aufsteiger TSV Ganderkesee II nistet sich oben ein

Von Manfred Nolte

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Und jetzt weg das Ding: Ganderkesees Kapitän Arne Bremermann klärt den Ball vor Heidkrugs Stefan Weber. Foto: Rolf TobisUnd jetzt weg das Ding: Ganderkesees Kapitän Arne Bremermann klärt den Ball vor Heidkrugs Stefan Weber. Foto: Rolf Tobis

Ganderkesee. Durch einen 4:3-Sieg über den TuS Heidkrug ist der TSV Ganderkesee II in der Fußball-Kreisliga auf Rang fünf vorgerückt. Matchwinner in einem turbulenten Spiel mit sieben Toren, einem Platzverweis und einem verschossenen Foulelfmeter war einmal mehr Lennard Stöver: Der Offensivspieler erzielte drei Tore.

Die Fußballer des Aufsteigers TSV Ganderkesee II haben sich mit einem 4:3 (2:2) im Verfolgerduell gegen den TuS Heidkrug in der Spitzengruppe der Kreisliga eingenistet. In einer Partie auf Augenhöhe, in der beide Mannschaften voll auf Sieg spielten, waren die TSVer das glücklichere Team.

Heidkrug macht aus 0:2 ein 3:2 – und verliert doch

Am Immerweg gab es ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Heidkruger aus einem 0:2 ein 3:2 machten, am Ende aber mit leeren Händen dastanden. Beim 3:3 verloren die Gäste Niklas Bädjer wegen Foulspiels durch Rote Karte (76.). Eine Entscheidung, die die Trainer Andreas Dietrich (TSV) und Selim Karaca (TuS) als überzogen ansahen.

In der Nachspielzeit hämmerte Heidkrugs Waldemar But einen Foulelfmeter neben das Ganderkeseer Tor. Bei den Hausherren glänzte Lennard Stöver als dreifacher Torschütze (15./22./64.). Damit hat er sieben der acht TSV-Saisontreffer erzielt. Das 4:3 besorgte Jan Spille (85.), während bei den Gästen Bädjer (27.), But (33.) und der aus Ganderkesee gekommene Benedikt Neumann (60.) trafen.

TSV-II-Trainer Andreas Dietrich lobt Mannschaft

Beide Teams waren vor der Saison zu den Abstiegskandidaten gezählt worden. TSV-Coach Andreas Dietrich sieht das ganz anders. „Wir haben an den ersten vier Spieltagen festgestellt, dass wir mit allen Mannschaften mithalten können“, sagte Dietrich, der den Erfolg über Heidkrug als glücklich, aber nicht unverdient einstufte. „Über ein Remis hätten wir uns nicht beklagen dürfen. Beide Mannschaften haben bei hochsommerlichen Temperaturen einen hohen Aufwand betrieben. Kompliment meiner Mannschaft dafür, dass sie nach einem Rückstand noch einmal zurückgekommen ist.“

Heidkrugs Trainer Selim Karaca macht Mannschaft „keinen Vorwurf“

Gegenüber Selim Karaca hatte zwei gleichwertige Mannschaften gesehen. „Die TSVer hatten aber einen Lennard Stöver, den wir nie in den Griff bekommen haben. Natürlich haben wir etwas Pech gehabt, doch ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat alles versucht. Unser Ziel bleibt nach wie vor der Klassenerhalt“, erklärte der Übungsleiter.

Beide Trainer bemängelten die Leistung des Wardenburger Schiedsrichters Dieter Käufer. „Sowohl bei der Roten Karte als auch beim Elfmeter haben die Assistenten Einfluss genommen“, waren sich Dietrich und Karaca einig.


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