zuletzt aktualisiert vor

1. Spieltag in der Landesliga VfL Wildeshausen verliert gegen Nordhorn mit 0:4

Von Lars Pingel

Starteten mit einer Heimniederlage in die Landesliga-Saison: die Fußballer des VfL Wildeshausen um Maximilian Seidel (vorn). Marco Veltmaat gewann mit Vorwärts Nordhorn im Krandelstadion mit 4:0 (1:0). Foto: Lars PingelStarteten mit einer Heimniederlage in die Landesliga-Saison: die Fußballer des VfL Wildeshausen um Maximilian Seidel (vorn). Marco Veltmaat gewann mit Vorwärts Nordhorn im Krandelstadion mit 4:0 (1:0). Foto: Lars Pingel

Wildeshausen. Die Fußballer des VfL Wildeshausen haben ihr erstes Punktspiel in der Landesliga verloren. Am Sonntagnachmittag musste sich der Aufsteiger im heimischen Krandelstadion gegen Vorwärts Nordhorn mit 0:4 (0:1) geschlagen geben.

Die Landung in der Landesliga ist ziemlich unsanft verlaufen. Die Fußballer des VfL Wildeshausen verloren am Sonntagnachmittag ihr erstes Punktspiel in der sechsthöchsten Spielklasse vor 350 Zuschauern im heimischen Krandelstadion mit 0:4 (0:1) gegen den Mit-Aufsteiger Vorwärts Nordhorn. „Wir sind maßlos enttäuscht“, sagte Marcel Bragula, dem wie seinem Trainer-Kollegen Marco Elia die schwache zweite Halbzeit seines Teams mächtig aufs Gemüt geschlagen war. „Wir werden das aufarbeiten“, erklärte Bragula. „Es mussten schon andere Mannschaften in der Landesliga Lehrgeld bezahlen. Doch das Spiel muss ein Warnsignal für die Jungs sein.“ Dennis Nyhuis (33. Minute), Tobias Daalmann (57., Foulelfmeter), Jan-Alexander Koops (65.) und Joshua Sausmikat (69.) hatten für die Gäste getroffen.

Torchancen sind vor der Pause Mangelware

Vorwärts-Trainer Henning Schmidt rief das Motto, das sein Team ziemlich gut umsetzte, in der zehnten Spielminute über den Platz. „Schön diszipliniert sein“, forderte er von seinen Spielern, nachdem dem VfL so etwas wie eine Kombination gelungen war, die allerdings keine Gefahr vor dem Nordhorner Tor heraufbeschwor. Doch nicht nur das Vorwärts-Team arbeitete sehr geschickt in der Defensive. Auch die Wildeshauser verteidigten ihren Strafraum gut gestaffelt und mit viel Disziplin. Angriffe, die für erhöhten Pulsschlag sorgten, waren bei hochsommerlichen Temperaturen daher Mangelware. Jedem Team gelangen zwei.

Nordhorn bestraft Fehlpass

Die Gäste nutzten allerdings eine ihrer Gelegenheiten. Vorwärts-Stürmer Daalmann kam nach einem Fehlpass von Lennart Flege an den Ball, passte ihn zu Nyhuis, der ihn VfL-Torwart Sebastian Pundsack clever durch die Beine schob (33.).

VfL hätte führen müssen

Das Ärgerliche für die VfL-Trainer war, dass das Spiel einen dieser viel beschworenen „Was-wäre-gewesen-wenn-Momente“ hatte. 180 Sekunden vor dem Gegentor stand Ole Lehmkuhl frei vor Vorwärts-Torwart Pascal Thiele. Der Wildeshauser zielte allerdings zu zentral auf das Gehäuse, sodass Thiele parieren konnte. „Den muss er machen“, fand Bragula. Und dann wäre vielleicht der VfL nach dem Pausenpfiff mit einer Führung in die Kabine gegangen. Und wer weiß, wie die zweite Halbzeit dann verlaufen wäre.

Wildeshauser werden ausgekontert

Egal, das Nachdenken erübrigte sich, denn nach dem Wiederanpfiff gelang den Wildeshausern nicht mehr viel. „Die Abstände waren zu groß, wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen“, erklärte Elia. „In der Offensive hat aber auch nichts mehr geklappt“, ergänzte Bragula. In der Tat, die VfL-Spieler kamen plötzlich sehr oft einen Schritt zu spät, spielten viele ungenaue Pässe. So hatten die Nordhorner wenig Mühe, die Angriffsversuche der Gastgeber zu stoppen. Wenn das Vorwärts-Team an den Ball kam, setzte es erfolgreich auf Konter. Staelberg wurde nach dem ersten guten von Jan Gusfeld-Ordemann am Fuß getroffen, Daalmann verwandelte den Elfmeter. Schön war Treffer Nummer drei herausgespielt, als Koops nach drei Pässen frei vor dem VfL-Tor stand. Sausmikat köpfte schließlich völlig unbedrängt zum 4:0 ein. Mehr Unheil brach nicht über die Wildeshauser herein, weil Pundsack einige Male gut reagierte und die Gäste zwar weiter diszipliniert, aber im Abschluss nicht mehr konzentriert agierten.