Fußball-Bezirksliga VfL Stenum zahlt in Heidmühle Lehrgeld

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Der VfL Stenum kassierte eine Niederlage bei der Rückkehr in die Bezirksliga. Foto: Rolf TobisDer VfL Stenum kassierte eine Niederlage bei der Rückkehr in die Bezirksliga. Foto: Rolf Tobis

Heidmühle/Stenum. Der Bezirksliga-Aufsteiger verliert beim Mitfavoriten mit 2:4. Trainer Thomas Baake ist trotzdem zufrieden.

Nach dem Spiel kommen die Fußballer des VfL Stenum immer zu einem Kreis zusammen, in dem Trainer Thomas Baake eine – meistens feurige – Rede hält. Am Sonntag passte Baakes Ansprache irgendwie nicht zum Ergebnis: 2:4 (1:2) hatte der VfL sein erstes Bezirksligaspiel seit mehr als zwei Jahren beim Heidmühler FC verloren, Baake sprach seiner jungen Elf dennoch ein großes Kompliment aus. „Ich habe ihnen gesagt, wie sehr es mir gefällt, wie wir aufgetreten sind und wie wir nie aufgehört haben, Fußball zu spielen“, erzählte Baake.

Allerdings nahmen die Stenumer nur Erkenntnisse und keine Punkte aus Heidmühle mit, weil der Favorit dem Aufsteiger eine Lektion in Sachen Effizienz erteilte. Der im Sommer in großem Stil verstärkte HFC nutzte die individuellen Fehler der Gäste gnadenlos: Nikolai Kück traf nach einem Stenumer Ballverlust am eigenen Strafraum in der 17. Minute zur Führung, Jascha Meine erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. „Das ging zu einfach“, fand Baake.

Würdemanns unglückliches Eigentor

Der VfL ließ sich vom Rückstand nicht aus der Fassung bringen und erspielte sich diverse Chancen. Rouven Heidemann und Lennart Höpker scheiterten am glänzenden Keeper Simon Koick, ehe Höpker in der 43. Minute per Kopf das Anschlusstor erzielte.

Die Hoffnung auf eine Wende zerstörten die Stenumer selbst: In der 51. Minute traf Torben Würdemann nach einer Flanke unbedrängt ins eigene Netz, wobei Baake ihm keinen Vorwurf machte: „Niemand hat was gesagt, es war eine unglückliche Situation.“ Nach dem Heidmühler 4:1 durch Kück in der 58. Minute drohte dem VfL ein Debakel, doch das Team fing sich und wurde in der 86. Minute durch den Treffer zum 2:4 durch Lukas Schwieters belohnt. „Das Tor war wichtig, damit wir mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gehen“, sagte Baake. Denn am kommenden Wochenende wartet mit Titelfavorit SV Atlas der nächste harte Brocken.


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