Landesligist wieder im Training Grüppenbührens Frauen nach Abstieg vorsichtig

Von Heinz Quahs

Neu bei der HSG: Betreuer Björn Borchers, Miriam Schulze, die schon im Winter kam, Janine Kollmann und Joana Oekermann. Foto: QuahsNeu bei der HSG: Betreuer Björn Borchers, Miriam Schulze, die schon im Winter kam, Janine Kollmann und Joana Oekermann. Foto: Quahs

Bookholzberg. Nach dem Abstieg aus der Oberliga wollen sich die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg erst einmal stabilisieren.

Der Optimismus der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der vergangenen Saison war verblüffend. Sang- und klanglos stiegen die Handballerinnen aus der Oberliga ab, verbreiteten aber immer gute Laune. Die Zuversicht hat die Pause offenbar unbeschadet überstanden, jedenfalls vermittelte der neue Betreuer Björn Borchers das am Dienstag. Mit 37:40 hatte sein Team das erste, dreimal 25 Minuten lange Testspiel gegen die klassentiefere TS Woltmershausen verloren, Borchers war trotzdem zufrieden: „Tempospiel und zweite Welle haben schon gut geklappt.“

Das Team um Borchers und den neuen Trainer Timo Hermann steht bei der Rückkehr in die Landesliga vor einer ungewissen Saison. Mit der reaktivierten Torhüterin Janine Kollmann und der 18-jährigen Joana Oekermann, die aus Woltmershausen kam, sind zwei Neuzugänge im Kader, dazu kommt Miriam Schulze, die schon seit dem Winter für die HSG spielt, aber fast durchgehend verletzt war. Alles junge Spielerinnen, weshalb Hermann in Sachen Saisonziel auch vorsichtig ist: „Wir werden uns erst einmal stabilisieren müssen.“ Man wolle sich zunächst im Mittelfeld halten. Drei Testspiele – unter anderem am Freitag gegen Komet Arsten – und zwei Turniere stehen noch an, ehe Grüppenbühren am 13. September bei GW Itterbeck in einem vorgezogenen Spiel die Landesliga-Saison eröffnet.