Camp am Tell Holländische Fußballschule ist in Hasbergen zu Gast

Nachwuchsfußballer werden in Hasbergen von den Übungsleitern der holländischen Fußballschule trainiert. Foto: Lennart BonkNachwuchsfußballer werden in Hasbergen von den Übungsleitern der holländischen Fußballschule trainiert. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Die holländische Fußballschule richtet auf den Plätzen des TuS Hasbergen ein fünftägiges Camp für Nachwuchsspieler aus. Den Acht- bis 14-Jährigen soll vor allem der Spaß am Fußball vermittelt werden.

„Reus! Hummels! Gündogan!“ hallte es am Mittwoch durch das Vereinsheim des TuS Hasbergen. Beim Mittagessen wurde nicht über mögliche Verstärkungen für die erste Herrenmannschaft des Vereins gesprochen, stattdessen versuchten die acht- bis 14-jährigen Kicker der holländischen Fußballschule, beim Quiz den Kader von Borussia Dortmund aufzusagen. „Das machen wir immer, um die Kinder zur Ruhe zu bringen“, erklärt der Campleiter Maximilian Samlaus.

Sitz der Schule ist in Berlin

Bei ihm und seinem Team steht der Spaß im Vordergrund, das ist Teil der Philosophie der in Berlin ansässigen Fußballschule. Parallel zur Veranstaltung in Hasbergen fanden bundesweit mehrere Camps statt. Im Nordwesten Niedersachsens ist der Standort Hasbergen der einzige Aufenthalt für das Trainerteam um Samlaus. Der Dötlinger erklärt den Namen der Organisation so: „Gründer Michel Kooistra hat den Namen in Anlehnung an die gute Ausbildung gewählt, die man im holländischen Jugendfußball genießt.“

Eltern spielen gegen die Kinder

Am Montag startete das fünftägige Trainingscamp auf der Hasberger Anlage. Der Tagesablauf war immer ähnlich: Morgens um 9 Uhr kamen die Kinder an, zogen sich um und dann ging es gleich auf den Platz. Nach einer kurzen Aufwärmphase wurden die ersten Trainingsübungen absolviert, mittags aß man gemeinsam im Vereinsheim der Hasberger. Von Tag zu Tag änderte sich der Schwerpunkt der Übungen: Mal waren es Mann-gegen-Mann Situationen, mal Torabschlüsse oder auch Flanken, die die jungen Fußballer übten. Heute endet das erste Fußballcamp auf dem Tell mit einem Eltern-gegen-Kinder-Spiel.

Große Nachfrage

„Die Kooperation mit der holländischen Fußballschule besteht nun seit drei Jahren“, erzählt Andrea Weisner aus dem Vorstand des TuS Hasbergen. Während die Kinder Fußball spielen, holt sie immer das Essen vom Hotel Thomsen ab und deckt den Mittagstisch. Dieses Mal konnte sie sich über kurzfristige, aber tatkräftige Mithilfe von Christina Gonsior freuen.

Nicht lange wird die holländische Fußballschule den Plätzen des TuS Hasbergen fernbleiben. Schon am 24. August beginnt das zweite Camp an der Stedinger Straße. „Den zweiten Termin bieten wir an, weil die Nachfrage so hoch ist“ erklärte Andrea Weisner. Für dieses zweite Camp sind noch wenige Plätze verfügbar.


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