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Kreisligist will hoch hinaus Rot-Weiß Hürriyet ist runderneuert und selbstbewusst

Von Manfred Nolte

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Neuer Mann für Hürriyet: Murat Tan (rechts) wechselt innerhalb von Delmenhorst von Hicretspor zu den Rot-Weißen. Foto: Rolf TobisNeuer Mann für Hürriyet: Murat Tan (rechts) wechselt innerhalb von Delmenhorst von Hicretspor zu den Rot-Weißen. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. 13 Neuzugänge und hohe Ziele: Rot-Weiß Hürriyet sieht sich nach einer Transferoffensive als Titelanwärter in der Fußball-Kreisliga.

Er forderte spielstarke Neuzugänge – und die Vereinsführung hat wahrlich ihr Bestes getan. Sage und schreibe 13 neue Spieler darf Trainer Chawkat El-Hourani beim Fußball-Kreisligisten Rot-Weiß Hürriyet begrüßen – viele von ihnen haben in Bremen höherklassige Erfahrung gesammelt. Entsprechend selbstbewusst geht Manager Ergün Günal die kommende Saison an: Für den Vizemeister zählt nur Platz eins. „Nach Platz zwei im Vorjahr wollen wir jetzt den Titel“, sagt er.

Vom Landesliga-Aufsteiger SV Hemelingen holte der Klub Cüneyt Eliz und Elvis Isufaji. Mehmet Önder Seref kickte von der U14 bis zur U23 bei Werder Bremen und war zuletzt beim Landesligisten SVGO Bremen tätig. Von Bremer Bezirksligisten wechseln Burak Bahar (Komet Arsten) und Ashford Barnett (SV Lemwerder) nach Delmenhorst. Neu sind auch Torhüter Orhan Karakaya (Landesliga-A-Junioren des VfL Oldenburg), Murat Tan und Volkan Deniz (beide KSV Hicretspor), Francis Ampofo (TuS Heidkrug A-Junioren), Fabio Meyer und Burak Aruk (beide TSV Ippener), Stefan Wuttke (SC Dünsen) und Delovan Halil -Begari (TV Jahn). Zur Winterpause soll auch noch Torhüter Ehsan Ehsani-Tabar vom VfL Stenum kommen. Abgänge sind Jens Dekarski (Delmenhorster TB) und Tolga Üzüm (FC Hude), die der Verein noch nicht freigegeben hat. Im Gegensatz zu Izett Saglam, der zu Hicretspor gewechselt ist.

Hürriyet geht mit einem gewaltigen Kader von 31 Spielern in die neue Saison. Manager Ergün Günal macht klare Ansagen: „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt.“ Der Manager will hart gegen Akteure durchgreifen, die sich nicht an die Regeln halten: „Wir wollen nicht nur sportlich Erfolg haben, sondern auch als faires Team auftreten. In der Fairnesstabelle streben wir einen Platz unter den ersten Fünf an.“ Als härtesten Konkurrenten schätzt er Bezirksliga-Absteiger Ahlhorner SV ein.


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