Schachspieler gewinnen Abstiegskrimi Delmenhorster SK atmet auf

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Behielten im Schlüsselspiel die Nerven (hinten von links): Tobias Sturm, Bernd Korsus, Daniel Margraf, Tobias Kügel und David Höffer sowie (vorne von links) Dmitrij Kollars, Florian Mossakowski, Sören Grebener. Foto: DSKBehielten im Schlüsselspiel die Nerven (hinten von links): Tobias Sturm, Bernd Korsus, Daniel Margraf, Tobias Kügel und David Höffer sowie (vorne von links) Dmitrij Kollars, Florian Mossakowski, Sören Grebener. Foto: DSK

Delmenhorst. In der Schach-Oberliga hat der Delmenhorster SK mit einem Zittersieg in Lüneburg einen vorentscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt geschafft.

Sören Grebener hat dem Delmenhorster SK zum nicht mehr für möglich gehaltenen Befreiungsschlag in der Schach-Oberliga verholfen und die Ausgangsposition im Abstiegskampf erheblich verbessert. Beim 4,5:3,5-Zittersieg beim direkten Konkurrenten Turm Lüneburg holte Grebener in der letzten offenen Partie an Brett sieben den entscheidenden Punkt gegen Ulrich Kubicki und sorgte nach fünfeinhalb Stunden für den zweiten Saisonsieg. Damit vergrößerte der DSK den Abstand auf die Abstiegszone auf drei Punkte und ist Achter der Tabelle.

Grebener lehnt Remis ab – und gewinnt

Der Auftakt in Lüneburg war zunächst komplett misslungen. Klubchef Tobias Sturm verlor seine Partie ebenso schnell wie Florian Mossakowski, Bernd Korsus spielte Remis. Nachdem Daniel Margraf, David Höffer und Tobias Kügel jeweils Siege eingefahren hatten, führten die Delmenhorster kurzzeitig; Youngster Dmitrij Kollars verlor aber etwas überraschend gegen Till Schreiner. Beim Stand von 3,5:3,5 spielten nur noch Grebener und Kubicki. Der Lüneburger bot zweimal ein Remis an, Grebener lehnte jedoch ab. Mit viel Risiko zwang der Delmenhorster seinen Gegner schließlich in die Knie. Die nächste DSK-Partie steht am 22. Februar gegen den SV Hellern an.


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