Als Schlusslicht in Weihnachtspause HCD beim 9:15 gegen Celle kalt erwischt

Heimniederlage nach Fehlstart: Tim Speer (Mitte), der hier von Jan-Philipp Ripke (links) und Moritz Petermann bedrägt wird, und seine Mannschaftskollegen vom HCD kassierten gestern gegen den MTV Eintracht Celle nach schnellem 0:4-Rückstand ein 9:15. Foto: Rolf TobisHeimniederlage nach Fehlstart: Tim Speer (Mitte), der hier von Jan-Philipp Ripke (links) und Moritz Petermann bedrägt wird, und seine Mannschaftskollegen vom HCD kassierten gestern gegen den MTV Eintracht Celle nach schnellem 0:4-Rückstand ein 9:15. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der Hockey-Oberligist liegt gegen den MTV Eintracht Celle bereits nach vier Minuten mit 0:4 zurück. Der Gast besitzt in Routinier Christian Bartz einen zehnfachen Torschützen.

Die Herren des HC Delmenhorst gehen als Träger der „roten Laterne“ in die Weihnachtspause. Der Hockey-Oberligist hat gestern ein 9:15 (4:10) gegen den MTV Eintracht Celle kassiert und wurde bei dieser sechsten Niederlage im siebten Spiel kalt erwischt: Die Gäste erzielten während der ersten vier Minuten vier Treffer und fügten dem HCD damit einen Rückstand zu, von dem er sich nicht mehr erholte.

Nach dem 8:3 (3:1) der Herren II gegen den Bremer HC II (1. Verbandsliga) hofften die rund 80 Zuschauer unmittelbar vor der Weihnachtsfeier des Vereins in der Halle Am Wehrhahn beim Auftritt der Ersten auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Die Aktiven um Spielertrainer und Torhüter Ulli Hader ließen sich jedoch überrumpeln. Erst nach dem 0:4 erzielte Delmenhorst durch Fridolin Lü­schen den ersten Treffer. In der Folge lagen die Gastgeber stets mit drei und mehr Toren zurück. Den größten Vorsprung erspielten sich die Celler in der 22. Minute, in der Christian Bartz das 2:9 gelang.

Apropos Bartz: Der Routinier avancierte zum „Mann des Spiels“. Er langte vor der Pause sieben- und nach dem Wechsel dreimal zu und erzielte somit zehn der 15 Eintracht-Treffer.

Der HCD ließ viele Wünsche offen. Die phasenweise verunsichert wirkenden Spieler, denen hinsichtlich des Engagements nichts vorzuwerfen ist, standen wiederholt nicht eng genug bei ihren Gegnern und erlaubten sich eine hohe Fehlerquote. „Immerhin haben wir uns nicht hängen lassen“, sagte Werner Fleischer, 1. Sportwart des Vereins. Ulli Hader hob ebenfalls hervor, dass die Mannschaft nicht aufgesteckt habe. „Wir haben nicht wie ein Absteiger gespielt“, erklärte er. Der Spielertrainer bemängelte, dass das Team während der ersten Spielminuten nicht das umgesetzt habe, was besprochen worden sei.

Nach sieben von 14 Partien belegen die Herren des HCD mit drei Zählern den letzten Rang. Der Vorletzte, DHC Hannover II, hat bislang ebenfalls drei Zähler gesammelt. Das nächste Punktspiel bestreitet der HCD am Samstag, 10. Januar, 18 Uhr, beim Tabellendritten Club zur Vahr II. „Wir werden uns ordentlich vorbereiten und wollen schnell sehen, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben“, erklärt Hader.

HC Delmenhorst: U. Hader, Bachner, Brockmeyer, Dodenhoff, R. Hader, Häring, Kramer, Lüschen, Petersen, Speer, von Bassen.

Tore: 0:1 Bartz (2.), 0:2 Bartz (2.), 0:3 Bartz (4.), 0:4 A. Eschemann (4.), 1:4 Lüschen (5.), 1:5 Bartz (10.), 2:5 Kramer (11.), 2:6 F. Petermann (14.), 2:7 M. Petermann (15.), 2:8 Bartz (16.), 2:9 Bartz (22.), 3:9 Kramer (23.), 3:10 Bartz (24.), 4:10 Brockmeyer (28.), 5:10 Lüschen (35.), 5:11 Bartz (37.), 6:11 Lü­schen (39.), 6:12 F. Petermann (41.), 7:12 Brockmeyer (47.), 7:13 M. Petermann (50.), 8:13 Lüschen (56.), 9:13 Lüschen (57.), 9:14 Bartz (59.), 9:15 Bartz (60.).

Schiedsrichter: Ulf Meyerdierks (HC Horn) und Jan-Hendrik Kasper (Bremer HC).


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