Verlockende Perspektiven Delmenhorst-Stenum feiert zwei Siege

Im Angriffsmodus: Björn Schröder (links) von der VG Delmenhorst-Stenum schmettert den Ball am OTBer Christian Kauf vorbei. Foto: Rolf TobisIm Angriffsmodus: Björn Schröder (links) von der VG Delmenhorst-Stenum schmettert den Ball am OTBer Christian Kauf vorbei. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Susanne Schalk wusste auch einen Tag nach dem Doppelspieltag noch nicht so richtig, ob sie sich nun freuen oder ärgern sollte. „Das ist schwer zu fassen“, sagte die Trainerin der VG Delmenhorst-Stenum über den mühsamen 3:2 (25:19, 23:25, 25:17, 24:26, 15:11)-Erfolg im Tie-Break über das Verbandsliga-Schlusslicht SV Nortmoor.

Weil ihr Team zuvor relativ souverän den Oldenburger TB II mit 3:1 (25:19, 25:11, 13:25, 25:15) geschlagen hatte, liegen statt der optimalen sechs Punkte nur fünf unter dem Weihnachtsbaum der VG. Dennoch: Mit Tabellenplatz vier sind die Perspektiven für die VG nach ihrer kurzen Spielpause verlockend.

Das Duell gegen die OTB-Reserve lief aus VG-Sicht fast wie am Schnürchen. „Das war eine super Leistung“, meinte Trainerin Schalk. Mit starken Angaben setzte die VG die Oldenburger schon bei der Annahme unter Druck. Dazu zeigte Mittelblocker Fynn Haverland eine ganz starke Leistung. Vor allem im zweiten Satz, als die VG den Gegner beim 25:11 förmlich überrannte, passte laut Schalk alles. Dass die VG danach den dritten Satz leichtfertig abschenkte, störte sie wenig.

Diesen Schwung wollten die Gastgeber in das Spiel gegen Nortmoor mitnehmen, doch es wurde eine zähe Angelegenheit für die VG. Die Ursache waren für Schalk auch die aus ihrer Sicht falschen Entscheidungen des Schiedsrichter im zweiten Satz. „Danach haben wir den Faden verloren“, meinte Schalk. „Wir hatten immer Phasen, in denen wir fünf, sechs Bälle einfach weggeworfen haben.“ Immerhin: Im Entscheidungssatz behielt die VG die Nerven und setzte sich mit 15:11 durch. Ein Extralob verdienten die konstant starken Sascha Wahle und Christian Carus.


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