Tischtennis-Bezirksoberliga Frauen TV Jahn Delmenhorst freut sich über zwei Combacks

Von Andreas Giehl

Waren in dieser Bezirksoberliga-Saison gemeinsam für die Damen-Riege des TV Jahn Delmenhorst Tischtennis an der Platte: Das Doppel Miriam Hansen (links) und Annette Hofmann. Foto Rolf TobisWaren in dieser Bezirksoberliga-Saison gemeinsam für die Damen-Riege des TV Jahn Delmenhorst Tischtennis an der Platte: Das Doppel Miriam Hansen (links) und Annette Hofmann. Foto Rolf Tobis

Delmenhorst. Der TV Jahn Delmenhorst hat sein Frauenteam verstärkt, das in der Saison 2019/20 in Bezirksoberliga antritt. Vielleicht steigt es sogar noch auf.

Sehr zufrieden hat sich die Damen-Riege des TV Jahn vor einigen Wochen in die Sommerpause 2019 verabschiedet. Denn vor allem in der Rückrunde 2018/19 war die Ausbeute mit 13:5 Punkten zufriedenstellend. Das war im Vergleich zur Hinserie (11:7) eine Steigerung. Aber mit der nächsten Saison beginnt zugleich in Delmenhorst auch ein neues Zeitalter.

„Mit Platz drei sind wir sehr zufrieden“, bestätigt Jahns Nummer drei Irene Dölle. Denn auch in dieser Spielzeit war ihr Team viel von der Unterstützung der Ersatzspielerinnen abhängig. Beim TV Jahn geht man für die neue Saison erneut von einer Spielzeit in der Bezirksoberliga Süd aus. Wobei das Thema eines nachträglichen Aufstiegs in die Landesliga Weser-Ems noch nicht endgültig in der Schublade verstaut ist. „Die Landesliga war dieses Jahr nur mit neun anstatt zehn Vereinen besetzt. Sollte noch ein Plätzchen frei werden, dann ständen wir als Nachrücker bereit“, erklärt Dölle.

Längjährige Nummer eins kehrt ins Jahn-Team zurück

Dann würde auf das Jahn-Team allerdings eine größere Herausforderung zukommen als in der Bezirksoberliga. Bange müsste ihm aber nicht sein. Es gelang, die ehemalige Leistungsträgerin Annette Hofmann als starke Ersatzspielerin zu reaktivieren. Für die Serie 2019/2020 sieht es vielversprechend mit einem Comeback von Wibke Krüger aus. Zwei Spielzeiten hatte die langjährige Nummer eins pausiert. Noch besser: Auch die frühere Oberligaspielerin Kerstin Labusch konnte zu einer Rückkehr überredet werden.

„Wibke und Kerstin werden nicht jedes Punktspiel mitmachen. Aber wir sind nun vom Kader einfach hübsch breit aufgestellt. So besteht für jede Spielerin die Möglichkeit, einmal zu pausieren. Auch ich profitiere davon. Denn ich bin aufgrund meiner vielen Arbeit in der Nachwuchssparte der SG Jahn/DTB einfach gezwungen, kürzer zu treten“, meint Dölle.

Sieben Nachwuchsteams in SG Jahn/DTB

Großen Zulauf erhielt der Nachwuchs, der inzwischen rund 50 Kinder umfasst. Damit hatte seit der Gründung der Jugendspielgemeinschaft in so kurzer Zeit niemand gerechnet. Für die neue Saison können neben fünf Jungenmannschaften jetzt sogar zwei Mädchenmannschaften für den Spielbetrieb gemeldet werden.

Ehemalige Spielerinnen kehren zurück und der Grundstein für die Zukunft des Damen-Tischtennis scheint mit der begonnenen Nachwuchsarbeit gelegt. Jetzt müssen die Mädchen nur noch bei der Stange gehalten werden, dass sie beim späteren Übergang in den Damenbereich nicht wieder verloren gehen. Demnach ist der Zeitpunkt gut, dass ab der Saison 2019/2020 schon der offizielle Startschuss für die neue Tischtennisspielgemeinschaft Jahn/DTB auch bei den Erwachsenen ertönt. Alle Unterlagen sind eingereicht, so dass alle ehemaligen Damen- und Männermannschaften des TV Jahn und Delmenhorster TB gemeinsam unter dem neuen Namen „SG Jahn/DTB Tischtennis“ an den Punktspielen teilnehmen: Acht Herren- und zwei Frauenteams.


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