Fußball-Bezirksliga Frauen Wichtiger Derbysieg für VfL Wildeshausen

Von Klaus Erdmann

Bei der Partie VfL Wildeshausen gegen den VfL Stenum ging es um den Abstieg. Foto Rolf TobisBei der Partie VfL Wildeshausen gegen den VfL Stenum ging es um den Abstieg. Foto Rolf Tobis

Wildeshausen. In einem Kreisderby haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen mit dem 2:1 (1:1) gegen den VfL Stenum im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg errungen.

Der Gastgeber verbesserte sich auf den neunten und damit den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

„Man hat den Spielerinnen die Anspannung anfangs angemerkt“, sagte Wittekinds Coach Sven Flachsenberger. In der 9. Minute sorgte Kim Julia Lehmkuhl für das 0:1. Danach vermochte sich Wildeshausen zu steigern und Nadelstiche zu setzen. In der 29. Minute gelang Viktoria Kljukina der Ausgleich. Kljukina und Sarah Kubitza verpassten noch vor der Pause die Wildeshauser Führung.

Erster Platzverweis der Saison

Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Flachsenberger-Team den Druck und kam in der 53. Minute durch Viktoria Brandt zum 2:1. In der 67. Minute sah Stenums Torhüterin Henrike Hohnholz, die Kljunika außerhalb des Strafraums foulte, die erste Rote Karte, die während dieser Bezirksliga-Saison gezeigt wurde. Sowohl Flachsenberger als auch dessen Kollege Maurice Kulawiak bezeichneten den Feldverweis als „gerechtfertigt“. In den letzten 20 Minuten vergaben beide Mannschaften weitere Möglichkeiten. „Wir haben Stenum stark gemacht und uns zum Sieg gezittert“, betonte Flachsenberger.

Nur zwölf Spielerinnen im Kader

Stenums Kader bestand lediglich aus zwölf Spielerinnen. „Ein paar Stunden vor dem Spiel gab es einige Absagen“, berichtete der verärgerte Coach Kulawiak. „Die Spielerinnen, die zum Einsatz kamen, haben alles rausgeholt. Wir waren in der Lage, mitzuhalten.“

Der VfL Stenum bestreitet die letzte Partie am Sonntag, 26. Mai, 13 Uhr, gegen die FSG Gehlenberg-Neuvrees. Zur gleichen Zeit gastiert Wildeshausen beim einen Rang ungünstiger platzierten Polizei SV Oldenburg. Bei diesem Treffen handelt es sich um das „Endspiel“ um den Klassenverbleib.


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