1. Fußball-Kreisklasse Borussia Delmenhorst und FC Hude III vor Abstieg

Von Andreas Bahlmann

Björn Eggeling blieb mit dem VfL Stenum II nach dem Arbeitssieg im Huder Waldstadion oben dran, der FC Hude III um Patrick Westermann hat dagegen kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Foto: TobisBjörn Eggeling blieb mit dem VfL Stenum II nach dem Arbeitssieg im Huder Waldstadion oben dran, der FC Hude III um Patrick Westermann hat dagegen kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Foto: Tobis

Delmenhorst/Landkreis. In der 1. Fußball-Kreisklasse verlieren die Schlusslichter den Anschluss.

In der 1. Kreisklasse können die Fußballer des VfL Wildeshausen II den Aufstieg nur noch theoretisch verspielen. Unten sieht es für den FC Hude III und Borussia Delmenhorst finster aus.

Delmenhorster BV - Borussia Delmenhorst 5:1. „Die Jungs waren heiß auf das Derby. Sie wollten unbedingt Revanche für die 3:2-Schlappe aus dem Hinspiel“, sagte DBV-Coach Lorne Weisner. Die DBV-Mannschaft fand nur schwer eine Lücke in der dichtgestaffelten gegnerischen Defensive. Die Gäste hatten nach 20 Minuten die per Foulelfmeter die beste Chance auf das 1:0, aber DBV-Torwart Marvin Krenzel parierte den von Andrej Reich getretenen Strafstoß. Auf der anderen Seite machte es Patrick Gawlista besser und verwandelte zwei Foulelfmeter zum 2:0 (23./31.). Oliver Schuriss (58.), erneut Gawlista (62.) und Alexander-Niklas Gauerke (76.) legten nach. Die Borussen, die sich in Abwesenheit der Trainer selbst coachten, schossen noch den Ehrentreffer durch Kevin Scholz (86.). Can-Luca Dikmen sah in der 71. Minute Gelb-Rot. Für die Borussia rückt der Abstieg immer näher.

TuS Heidkrug II - TV Jahn II 0:2. Die Jahner Mannschaft wollte unbedingt den weiteren Absturz in der Tabelle verhindern und begann hochkonzentriert und münzte in abgezockter Manier die anfänglichen Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten in der gegnerischen Defensive in Tore um. Tolga Demir (9.) und Patrick Leu (16.) erzielten die frühen Treffer für Jahn. Keeper Juri-Alexander Giese hielt hinten die Null. Bei Heidkrug feierten vier Eigengewächse ihr Herrendebüt. „Sie haben es gut gemacht“, fand TuS-Coach Andreas Heldner.

FC Hude III - VfL Stenum II 0:2. Stenum bleibt nach Toren von Kevin Sass (47.) und Tammo Oetken (90.+4) oben dran. „Das beste Spiel der Rückserie“, befand VfL-Trainer Uwe Hammes. Hude liegt sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer. Spielertrainer Dennis Bürmann war ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Bis auf das Ergebnis war unser Spiel ganz okay. Wir haben gut dagegen gehalten und zum für uns falschen Zeitpunkt die Gegentore bekommen.“

VfL Wildeshausen II - TSV Ganderkesee II 3:0. Es entwickelte sich eine zähe Partie, denn die Wildeshausener agierten einfallslos. So blieb es bis zur Pause beim torlosen Spielstand. „Uns fehlten in der ersten Halbzeit einfach die Ideen,“ stellte VfL II-Trainer Andree Höttges fest und richtete folgerichtig sein Team zur zweiten Halbzeit taktisch neu aus. Gegen ersatzgeschwächte Ganderkeseer erzielten Henning Nitzsche (52./63.) und Rascho Saadi (74.) die Treffer für den Spitzenreiter, der oft am starken Keeper Daniel Lübben scheiterte. „Wildeshausens Sieg geht in Ordnung“, sagte TSV-Trainer Andreas Dietrich.

TV Munderloh II - TuS Vielstedt 3:1. „Schade für die Jungs“, sagte TuS-Trainer Hans Borchers nach der ärgerlichen Niederlage. Vielstedt führte durch Christoph Haverkamp (23.). Patrick Seeger (31.), Tim Schaar (42.) und Jan-Eric Lüschen hielten Munderloh aber im Aufstiegsrennen. „Momentan läuft es ganz gut bei uns, aber es war überhaupt nicht einfach gegen die Vielstedter. Die haben das gut gemacht und wir haben lange gebraucht, um richtig ins Spiel zu finden,“ gestand Munderlohs Trainer Bendix Schröder.

FC Hude II - SF Wüsting 3:1. In einem rassigen Derby drehten Christian Nordbruch (70.), Dominic Brumund (88.) und der A-Jugendliche Robert Kummerow (90.+4) die Partie für Hude nach Marc Hedenkamps Tor für Wüsting (25.). „Da war Feuer drin. Wir haben eigentlich ganz gut gespielt und fahren erhobenen Hauptes nach Hause“, sagte SF-Coach Florian Neumann. Hudes Trainer Bengin Barispek zeigte sich zufrieden: „Die Jungs haben nach dem blöden Gegentor ein gutes Spiel gemacht und das Derby verdient gewonnen.“


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