Handball-Landesklasse Ex-Nationalspieler zu stark für HSG Hude/Falkenburg

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Felix Rose traf gegen die Ex-Profis der HG Jever/Schortens II sechsmal für die HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf TobisFelix Rose traf gegen die Ex-Profis der HG Jever/Schortens II sechsmal für die HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf Tobis

sroe/dn Hude/Bookholzberg. Die Landesklassen-Handballer der HSG Hude/Falkenburg können den 81. Sieg der HG Jever/Schortens II nicht verhindern. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat weiter Aufstiegschancen.

Eines der Privilegien eines Landesklassen-Handballers liegt in dieser Saison darin, dass man gegen die HG Jever/Schortens II spielen darf. Technisch gesehen ein Aufsteiger, ist das Team mit ehemaligen Nationalspielern und Bundesliga-Profis besetzt. Am Samstag durfte sich die HSG Hude/Falkenburg in ihrer ersten Landesklassen-Saison in Jever versuchen und hielt sich mit einem 23:31 (9:16) jedoch hervorragend. Jever/Schortens feierte zwar den 81. Sieg in Folge, musste dafür aber hart arbeiten.

Die HSG war mit nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern angereist. Trainer Lars Osterloh und zahlreiche Spieler hatten sich krank abmelden müssen, so übernahm Martin Wessels und musste einige Spieler auf ungewohnten Positionen einsetzen. Hude/Falkenburg sparte Kraft und spielte die Angriffe lange aus. Bis zum 8:10 in der 22. Minute blieb man dran, danach zog Jever/Schortens allmählich weg. Die beiden Ex-Nationalspieler Jan Philipp Willgerodt und Jan Henrik Behrends warfen zusammen 19 Treffer.

Vierter Sieg in Folge

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II darf als Vierter weiter überraschend am Aufstiegsrennen teilnehmen, was für den Club noch wichtig werden könnte – schließlich schwebt die erste Mannschaft eine Klasse höher in Abstiegsgefahr. Die zweite Mannschaft gewann beim 32:22 (14:7) gegen den TSG Hatten-Sandkrug II zum vierten Mal in Folge.

Für Trainer Rolf Tants war es ein entspannter Nachmittag, zu überlegen war sein Team gegen den Vorletzten. Nach langer Verletzungspause hütete Jan-Dirk Alfs erstmals wieder das Tor. Er machte seine Sache mehr als ordentlich. Unterstützt wurde er dabei von einer starken Deckung. Nach sieben Minuten erzielte Carsten Jüchter das 7:3 für sein Team, das in der Folge immer dominanter wurde und spätestens beim 23:13 durch Kristen Krüger (46.) die Partie für sich entschieden hatte. Nicolas Nolte war mit acht Treffern bester Werfer. Die HSG hat im Kampf zumindest um die Relegation alles in eigener Hand, auch wenn man am letzten Spieltag zu den Ex-Profis nach Jever muss.


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