Handball-Oberliga Männer HSG Delmenhorst empfängt SG Achim/Baden

Glaubt an einen Heimsieg seiner Mannschaft: Jörg Rademacher (Dritter von rechts), Trainer des Oberligisten HSG Delmenhorst. Die HSG empfängt an diesem Samstag die SG Achim/Baden. Foto: Rolf TobisGlaubt an einen Heimsieg seiner Mannschaft: Jörg Rademacher (Dritter von rechts), Trainer des Oberligisten HSG Delmenhorst. Die HSG empfängt an diesem Samstag die SG Achim/Baden. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst treffen an diesem Samstag auf die SG Achim/Baden. Ihr Trainer Jörg Rademacher ist durchaus zuversichtlich.

Jörg Rademacher ist optimistisch. „Wenn wir unser Spiel machen, das zeigen, was wir können, dann sind wir zu Hause immer in der Lage, jede Mannschaft zu schlagen“, sagt er vor dem Heimspiel in der Handball-Oberliga gegen die SG Achim/Baden. Das Duell der Tabellennachbarn – die HSG ist Sechster, die SG Siebter – wird um 19.15 Uhr in der Stadionhalle angepfiffen.

HSG-Trainer fordert Reaktion

Allerdings: Das Wörtchen „wenn“ zeigt, dass Rademacher seine Zuversicht mit Ansprüchen verknüpft hat. Die ergaben sich auch aus der Nachbetrachtung der 30:32-Niederlage beim TV Bissendorf-Holte, die während der Trainingseinheit am zurückliegenden Montag längere Zeit in Anspruch nahm. „Die Fehlerquote war zu hoch“, verriet der HSG-Trainer einen Teil seiner Analyse. Besonders habe ihn gestört, dass dies schon 14 Tage zuvor, im Gastspiel beim VfL Fredenbeck (28:30), das Manko gewesen sei. Die Konsequenz daraus: „Ich habe klar gefordert, dass eine Reaktion von der Mannschaft kommen muss.“

Delmenhorster wollen Trefferquote erhöhen

Rademacher erwartet, dass seine Spieler, „von Anfang an präsent sind“. Zuletzt hatte es nach dem Anpfiff einige Male eine Weile gedauert, bis sie ihre Betriebstemperatur erreicht hatten. Das hatte wiederum dazu geführt, dass sie Rückstände wettmachen mussten. Zweiter wichtiger Punkt im Anforderungsprofil des HSG-Trainers ist die Chancenverwertung. „Es zermürbt eine Mannschaft auch, wenn immer wieder klare Möglichkeiten ausgelassen werden“, erklärte Rademacher. Er hatte in der Besprechung aber nicht nur Kritik geübt. „Vom Kampf und der Einstellung her, kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen“, sagt er. „Wir spielen ja trotzdem eine gute Saison.“ Die noch ein bisschen besser zu machen, sei das Ziel der heutigen und der folgenden Partie am 23. März gegen den TuS Rotenburg. „Die beiden Heimspiele wollen wir gewinnen.“

Jörg Rademacher rechnet mit viel Gegenwehr

Die volle Konzentration liegt zunächst auf den heutigen 60 Spielminuten. Rademacher rechnet mit viel Gegenwehr, denn Achim/Baden präsentierte sich in den vergangenen Wochen in starker Verfassung. Das Team feierte vier Siege in Folge und legte diese acht Punkte zwischen sich und den ersten Regelabstiegsplatz. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen“, sagt Radmacher und bestätigt noch einmal sein an bestimmte Ansprüche verknüpftes Vertrauen in seine Mannschaft: „Wenn uns das gelingt, ist mir nicht bange.“


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