Handball-Landesliga Männer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg unter Zugzwang

Von Heinz Quahs

Der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg stehen spannende Wochen ins Haus. Symbolfoto: Rolf TobisDer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg stehen spannende Wochen ins Haus. Symbolfoto: Rolf Tobis

Landkreis Oldenburg. Entscheidende Wochen brechen in der Handball-Landesliga an. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg muss sich für ein erstes Endspiel in Stellung bringen.

Die Handball-Landesliga der Männer verfügt in dieser Saison über ein enges Tabellenmittelfeld. Nur vier Punkte trennen den fünften und den zwölften Platz, der den Gang in die Abstiegs-Relegation bedeuten würde. Mittendrin ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die auf Rang elf (15:21 Punkte) punktgleich mit dem Zwölften TuRa Marienhafe liegt. Mit Blick auf das nächste Wochenende könnte sich die HSG in der heutigen Partie (19.15 Uhr) gegen die HSG Nordhorn II eine gute Ausgangslage für das direkte Duell im Keller sichern. Denn am Samstag, 23. März, tritt Verfolger Marienhafe in der Halle am Ammerweg in Bookholzberg zu einer möglicherweise vorentscheidenden Partie um den direkten Klassenerhalt an.

Ersatzgeschwächt unter Zugzwang

Mit einem Sieg gegen den Neunten aus Nordhorn würde die HSG den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wahren und vor Marienhafe bleiben. Der Verfolger wird wohl beim Schlusslicht HSG Altes Amt Friesoythe zwei Punkte einfahren. Die Truppe von Trainer Andreas Müller ist also unter Zugzwang. Im Hinspiel unterlag die HSG mit 29:31. Im Rückspiel muss der Coach die Ausfälle von Julian Stolz (Beruflich verhindert) und Keeper Arne Klostermann (krank) kompensieren. Den Schlussmann wird A-Jugend-Torwart Jan Kinner ersetzen. Der schweren Partie sieht Müller zuversichtlich entgegen: „Wir spielen zu Hause und ich hoffe, dass die Zuschauer wieder hinter uns stehen. Ich erwarte, dass die Partie bis zum Schluss eng bleiben wird. Es wird für Spannung gesorgt sein.“


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