Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II jubelt nach 9:7-Achterbahnfahrt gegen Jever

Von Andreas Giehl

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Haben sich mit ihrem Team auf den Relegationsplatz vorgeschoben: Marco Stüber (links) und Fynn Oestmann vom TV Hude. Foto: Rolf TobisHaben sich mit ihrem Team auf den Relegationsplatz vorgeschoben: Marco Stüber (links) und Fynn Oestmann vom TV Hude. Foto: Rolf Tobis

Hude. Der TV Hude II hat in der Tischtennis-Verbandsliga der Männer einen wichtigen Sieg gefeiert: Nach einer Achternbahnfahrt der Gefühle freute sich das Team über ein 9:7 über den MTV Jever II.

Die Tischtennisspieler des TV Hude II haben dem Abstiegsgespenst ein Schnippchen geschlagen. Durch den 9:7-Zittersieg über den MTV Jever II hält sich das Verbandsliga-Kellerkind alle Optionen für den direkten Klassenerhalt offen.

Abstiegskampf ist nichts für schwache Nerven. Das Huder Publikum hat die Partie trotzdem genossen, weil es bei diesem Abstiegskrimi in der Hoheluchthalle am Sonntag voll auf seine Kosten kam. Er wurde für die Aktiven des TVH II zu einer unfreiwilligen Achterbahnfahrt. Nach einem fatalen 0:3-Fehlstart in den Auftaktdoppeln schien das Match für den Turnverein fast schon gelaufen, aber grandioser Huder Kampfgeist wurde dann mit dem Erfolg belohnt.

TV Hude II rückt auf Rang acht vor

„Nach dem Spielverlauf wäre für beide Seiten ein 8:8 gerecht gewesen. Aber das kann uns in unserer Situation vollkommen egal sein“, erklärte Hudes Spitzenspieler Finn Oestmann. Durch den Sieg übernahm Hude II (8:14 Punkte) Rang acht, der am Ende der Saison 2018/19 die Teilnahme an Relegationsspielen möglich macht, von den Friesländern (8:16).

Einen 0:3-Rückstand in einem so wichtigen Spiel aufzuholen, das gelingt im Tischtennis nicht alle Tage. Doch starke Leistungen der Huder in den Einzeln machten die Wende möglich. Die zwischenzeitliche 8:4-Führung kam nicht von ungefähr. Doch dann rettete sich die mit einigen Top-Tischtennisschülern besetzte junge Truppe aus Jever noch in das Schlussdoppel. Denn in letzten Einzeln mussten sich die Huder Sören Dreier, Dietmar Scherf und Florian Krabbe geschlagen geben.

Finn Ostmann und Marco Stüber machen Sieg perfekt

Damit war es an Finn Oestmann und Marco Stüber, den neunten Zähler einzufahren. Das erwies zunächst als schwere Hypothek. Den Hudern misslang der Start: Beim Stand von 0:2-Sätzen und einem 5:9-Rückstand in Durchgang drei schien der Drops dann eigentlich gelutscht. Doch Jevers Nachwuchselite Mathis Kohne und Justus Lechtenbörger bekam plötzlich kalte Füße. Das Duell ging in den fünften Satz. Nach dem 1:4 drehten Oestmann/Stüber dann auf. Mit einer cleveren Taktik und dem nötigen Glück sicherten sie sich ein 11:8 – und damit das 9:7 für den TVH.


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