Handball-Landesliga Männer HSG Grüppenbühren/Bookholzberg rettet das Remis

Von Heinz Quahs

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Ihre Aufholjagd gegen den FC Schüttorf belohnte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem Punkt. Symbolfoto: Rolf TobisIhre Aufholjagd gegen den FC Schüttorf belohnte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem Punkt. Symbolfoto: Rolf Tobis

Grüppenbühren. Im Duell der Tabellennachbarn teilen sich die Handball-Landesligisten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der FC Schüttorf die Punkte. Dafür musste die HSG allerdings großen kämpferischen Einsatz an den Tag legen.

Als der FC Schüttorf zu Beginn der zweiten Hälfte nach einem 6:0-Lauf mit 18:12 führte, schienen die Punkte für die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verloren. Doch mit kämpferischem Einsatz und einer tollen Energieleistung holte das Team von Coach Andreas Müller Tor um Tor auf und freute sich nach dem letzten Treffer von Julian Stolz über einen Punktgewinn. Am Ende hieß es 24:24 (12:12).

Die Hausherren hatten in dieser Begegnung zweier Tabellennachbarn zunächst große Probleme. Und so kam der FCS wiederholt, besonders durch den zwölffachen Torschützen Alexander Ennen, zu einfachen Treffern. Auch in der Offensive lief es zunächst nicht rund. Als der Spielstand in der 13. Minute 4:7 lautete, nahm Müller eine Auszzeit. Die Wirkung ließ jedoch noch auf sich warten, denn auch weiterhin zeigte die Offensive der HSG ungewohnte Schwächen im Abschluss. Die Abwehr der Hausherren steigerte sich jedoch. Bis zur Pause egalisierte Grüppenbühren/Bookholzberg den Rückstand.

Coach Müller mit Punkteteilung nicht ganz zufrieden

In der 39. Minute lag Schüttorf mit 18:12 vorne. Eine erneute HSG-Auszeit wirkte sich positiv aus. Die Angriffe wurden druckvoller ausgespielt und in der Abwehr erkämpfte man sich wiederholt die Bälle. Carsten Jüchter erzielte das 20:21 (51.). Noch einmal konterten die Gäste und setzten sich auf drei Tore ab. Die Schlussphase gehörte jedoch dem Müller-Team. Nach dem 24:24 boten sich beiden Teams Möglichkeiten zum Siegtreffer, doch es blieb beim Remis.

Coach Müller war mit dem Punkt nicht ganz zufrieden: „Im Angriff haben wir zu viele Chancen benötigt. Auch unsere Abwehr brauchte lange Zeit, um sich in Einzelaktionen zu behaupten. Aber die Mannschaft hat bis zum Schluss an ihre Chancen geglaubt und sich mit einem Punkt belohnt.“


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