Basketball-Oberliga Männer Delmenhorster TV feiert Kantersieg über Bremer TV Friesen

Von Klaus Erdmann

Immer am Drücker: Marco Feo Ziemann (am Ball) steuerte zum klaren 121:78-Sieg des Delmenhorster TV gegen den Bremer TV Friesen um Qi Xingchen 14 Punkte bei. Foto: Daniel NiebuhrImmer am Drücker: Marco Feo Ziemann (am Ball) steuerte zum klaren 121:78-Sieg des Delmenhorster TV gegen den Bremer TV Friesen um Qi Xingchen 14 Punkte bei. Foto: Daniel Niebuhr

Delmenhorst. Ungefährdet: Die Oberliga-Basketballer des Delmenhorster TV haben ihr Heimspiel gegen den Bremer TV Friesen mit 121:78 gewonnen.

In einer einseitigen Begegnung, die über weite Strecken den Charakter eines Trainingsspiels unter Wettkampfbedingungen besaß, haben die Basketballer des Delmenhorster TV (DTV) den Bremer TV Friesen mit 121:78 (75:31) bezwungen. Der hiesige Oberligist zeigte sich am Sonntag in der Halle Am Stadtbad in allen Belangen überlegen und gewährte dem Schlusslicht erst im letzten Viertel mehr Anteile.

„Wir beginnen mit der ersten Fünf. Unser Ziel ist es, möglichst schnell deutlich zu führen“, sagte Trainer Stacy Sillektis vor dem Anpfiff. Roman Holder, Marc Polley, Marco Mennebäck, Tim Frerichs und Muhammed Tozan bildeten die Starting Five.

Mennebäck, der erneut zu den auffälligsten Akteuren gehörte, sorgte schnell für das 4:0. Nach dem 14:2, das nach 2:59 Minuten fiel, nahmen die Gäste eine Auszeit. Das unterbrach den Rhythmus der „Devils“ nicht. Sie bauten den Vorsprung aus, lagen nach 8:39 Minuten mit 34:14 und nach dem ersten Viertel mit 36:18 vorne. Bereits in den ersten zehn Minuten nahm Silektis, dessen Ziel es war, allen zehn Spielern Einsatzzeiten zu geben, erste Wechsel vor.

„Devils“ zeigen einige schöne Spielzüge

Im zweiten Viertel häuften sich die Abspielfehler des Tabellenletzten. DTV zeigte einige schöne Spielzüge und glänzte in diesem Abschnitt mit 39:13 Punkten. Nach 49:20 (2:06) und 65:30 (7:42) stand nach den zweiten zehn Minuten ein 75:31-Zwischenstand auf der Anzeigetafel.

Obwohl der Favorit nach der Pause nicht mehr mit letzter Konsequenz zu Werke ging, gab er nach wie vor unübersehbar den Ton an und baute den ohnehin schon sehr deutlichen Vorsprung noch weiter aus. Nach 9:26 Minuten gelang Mennebäck ein in zweifacher Hinsicht bemerkenswertes 101:51. Erstens sorgte er für einen 50-Punkte-Vorsprung und zweitens führte er die „Devils“ in den dreistelligen Bereich. Im vierten Viertel ließ der DTV mehr zu und gestattete den Bremern 25 Punkte.

„Von Anfang an haben wir so gespielt, wie wir es uns vorgestellt hatten“, betonte Sillektis. „Alle haben Spielzeit bekommen und alle haben gepunktet.“ Das vierte Viertel habe ihm allerdings nicht gefallen. Am Sonntag, 16 Uhr, gastiert der Tabellenvierte DTV beim SV Ofenerdiek, der den vorletzten Rang einnimmt. „Wenn wir nachlegen, können wir die restlichen Spiele in Ruhe angehen“, blickt Sillektis, dem am nächsten Spieltag wieder der zuletzt gesperrte Ali Akkurt zur Verfügung steht, nach vorne.


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