K+K-Cup 2019 in Münster Ganderkeseerin Rebecca Horstmann Dritte im Preis der Zukunft

Erwischten einen guten Start in ihr Sportjahr 2019: Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee und ihr Wallach Fridolin (hier beim Agravis-Cup 2018 in Oldenburg). Foto: Lars PingelErwischten einen guten Start in ihr Sportjahr 2019: Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee und ihr Wallach Fridolin (hier beim Agravis-Cup 2018 in Oldenburg). Foto: Lars Pingel

Ganderkesee. Rebecca Horstmann und Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee haben beim internationalen Spring- und Dressurturnier „K+K-Cup“ in Münster einen guten Start ins Sportjahr 2019 hingelegt.

Eine weiße Schleife, die während der letzten Siegerehrung des internationalen Turniers „K+K-Cup“ an das Zaumzeug ihres Friend of mine geheftet wurde, dokumentierte den guten Start, den Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee ins Sportjahr 2019 erwischte. Die Dressurreiterin hatte mit dem zehnjährigen Wallach, den sie Fridolin nennt, mit der hohen Bewertung von 71,754 Prozent Platz drei im „Preis der Zukunft“ belegt. Dort traten Junioren (U18) und Junge Reiter (U21) aus den Nachwuchskadern des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei an. Sandra Auffarth, Vielseitigkeitsreiterin des RV Ganderkesee, absolvierte ihren ersten Turnierstart des Jahres ebenfalls in Münster. Sie mischte in Springprüfungen vorne mit.

Rebecca Horstmann und Fridolin steigern sich

Horstmann ritt mit Fridolin zweimal ins Viereck, das in der Messehalle Nord in Münster aufgebaut worden war. Zunächst stand am Freitag eine Einlaufprüfung an. In der Konkurrenz der Klasse S* wurden die Aufgaben der Mannschaftswertung der internationalen Championate abgefragt. Das Ganderkeseer Paar wurde mit 70,883 Prozent bewertet und platzierte sich damit auf Rang sechs. Der Sieg ging an Alexa Westendarp vom RuFV Rulle mit Four Seasons (73,596). Die Mannschaftseuropameisterin von 2018 war mit dem achtjährigen Hannoveraner auch am Sonntag die Beste: 73,377 Prozent. Horstmann und Fridolin steigerten sich in der Prüfung der Klasse S* mit den Anforderungen der internationalen Einzelprüfung. Die 71,754 Prozent brachten ihnen Platz drei und dafür eben die weiße Schleife. Zweite wurde Lia Welschof vom RFV Hövelhof mit Linus K (72,237).

Sandra Auffarth belegt im Großen Preis von Münster den 13. Platz

Auffarth hatte mit Nupafeed’s La Vista, mit der sie im vergangenen Jahr Dritte im deutschen Spring-Derby geworden war, und Landlord für die Große Tour mit dem Großen Preis gemeldet. Mit Lupafeed’s La Vista erreichte sie diesen als Zehnte einer Springprüfung der Klasse S***. Nach einer Null-Runde durch den Parcours der ersten Qualifikation verzichtete Auffarth auf das Stechen. In der zweiten Qualifikation mit Landlord platzierte sie sich als 26. (13 Fehlerpunkte/62,67 Sekunden), gehörte mit ihm aber nicht zu den 32 Paaren, die einen Startplatz im Großen Preis von Münster erreichten. Der wurde am Sonntag in einer Springprüfung der Klasse S****, dem höchsten Niveau, vergeben. Auffarth beendete den 400 Meter langen Parcours mit elf Hindernissen (14 Sprünge) in der Halle Münsterland mit einem Springfehler in 63,34 Sekunden – das bedeutete Rang 13. Im Stechen (sieben Hindernisse) der sechs Reiter, die den ersten Umlauf fehlerfrei bewältigt hatten, setzte sich Katrin Eckermann vom RV Kranenburg mit Caley durch (0.00/35,17).

Auffarth startete zudem mit den siebenjährigen Nachwuchspferden Nupafeed’s Coupe Dora und Con Cordia in einer Springprüfung der Klasse M*. Mit beiden war sie nicht platziert.


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