Handball-Oberliga Männer TV Neerstedt gastiert bei HSG Schwanewede/Neuenkirchen

Von Heinz Quahs

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Der TV Neerstedt, Tabellendritter der Handball-Verbandsliga der Männer, ist an diesem Sonntag bei der zweitplatzierten HSG Schwanewede/Neuenkirchen gefordert. Foto: Imago/ZinkDer TV Neerstedt, Tabellendritter der Handball-Verbandsliga der Männer, ist an diesem Sonntag bei der zweitplatzierten HSG Schwanewede/Neuenkirchen gefordert. Foto: Imago/Zink

Neerstedt. Richtungweisendes Verfolgerduell: Der TV Neerstedt, Tabellendritter der Handball-Verbandsliga der Männer, tritt an diesem Sonntag beim Zweiten, bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen, an.

Sieben – das ist die Zahl, die den geringsten Vorsprung wiedergibt, mit dem die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen in dieser Saison 2018/19 eines ihrer bisher sechs Heimspiele gewonnen haben. Der TV Langen kam am 10. November in der Halle an der Ostlandstraße in Schwanewede so „glimpflich“ davon. An diesem Sonntag tritt der TV Neerstedt dort an – und muss eigentlich das Team werden, das den Heimnimbus des gastgebenden Tabellenzweiten zerstört, um im Rennen um die Aufstiegsplätze zu bleiben. Der TVN weist bereits drei Punkte Rückstand auf den direkt vor ihm platzierten Mit-Absteiger aus der Oberliga auf.

TV Neerstedt muss ohne Philipp Hollmann antreten

Die HSG stellt den bisher torgefährlichsten Angriff (im Durchschnitt 33 Treffer pro Partie). Das bereitet TVN-Trainer Björn Wolken vor dem letzten Hinrundenspiel erst einmal kaum Kopfzerbrechen, auch weil die Abwehr seiner Mannschaft auf ihrem Gebiet mit durchschnittlich nur 21,58 Gegentreffern pro Spiel in der Verbandsliga das Maß der Dinge ist. Etwas anderes beschäftigt den Coach mehr. „Ein großes Problem und besonders ärgerlich ist der verletzungsbedingte Ausfall von Philipp Hollmann, der nach seinem Bänderriss im Benefizspiel gegen die Allstars wohl noch mindestens zwei Wochen pausieren muss und mir so im Innenblock fehlen wird“, bestätigt Wolken. Zudem war Hollmann zuletzt auch im Angriff als Kreisläufer ein wichtiger Faktor im Neerstedter Spiel. Gerade die Offensive ist aber Wolkens Sorgenkind. „Dort muss auf jeden Fall noch nachjustiert werden, denn zur Zeit lassen meine Spieler zu viele gute Chancen ungenutzt“, erklärt er. Und das dürfte sich in gerade in Schwanewede bitter rächen. Die HSG ist nicht nur eine „Torfabrik“, sondern überzeugt auch mit guter Defensivarbeit (23,67 Gegentreffer pro Partie) und mit einem starken Konterspiel, bei dem es gerade von Fehlwürfen des Konkurrenten profitiert.

Ob Hollmann der einzige Spieler ist, der am Sonntag fehlt, steht noch nicht fest. Wolken setzte ein Fragezeichen hinter den Einsatz des erkrankten Mario Reiser. Der TVN-Trainer ist sich sicher, dass seine Mannschaft hoch motiviert in diese richtungweisende Begegnung gehen wird.


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