Handball-Oberliga der Frauen HSG Hude/Falkenburg siegt mit 26:25 bei Oyten II

Von Richard Schmid

Belegt mit ihrem Team in der Oberliga Platz vier: Birgit Deeben (links), Trainerin der HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf TobisBelegt mit ihrem Team in der Oberliga Platz vier: Birgit Deeben (links), Trainerin der HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg behaupten sich beim zuvor in eigener Halle verlustpunktfreien TV Oyten II mit 26:25. Der entscheidende Treffer fällt in der letzten Sekunde.

Mit dem 26:25 (15:16) beim zuvor in dieser Saison zu Hause verlustpunktfreien TV Oyten II machten sich die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Der Lohn: Platz vier in der Oberliga. Dabei gelang Maike Deeben, nachdem die Gastgeberinnen nach 59:35 Minuten eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen mussten, der alles in allem verdiente Siegtreffer mit der Schlusssirene. „Das war eine Meisterleistung“, sagte HSG-Trainerin Birgit Deeben, die für den kurzfristig erkrankten Dean Schmidt coachte. „Damit habe ich nie und nimmer gerechnet, Oyten hat den Aufstiegsfavoriten Werder mit zehn Treffern Vorsprung aus der Halle gefegt und wir gewinnen das Ding“, freute sich Deeben nach dem zweiten Auswärtserfolg in Folge.

Hude/Falkenburg liegt fast immer knapp vorn

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nach zehn Minuten führte die HSG mit vier Toren (6:2). Der Versuch des TVO, in der Anfangsphase Hudes Rückraumspielerin Mareike Zetzmann durch eine offensive Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, misslang deutlich. Dadurch öffneten sich für Hudes Angreiferinnen zusätzlich Räume, die weidlich genutzt wurden. Erst nach einer Oyther Auszeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. Zur Pause führte die Drittliga-Reserve mit einem knappen 16:15.

Ausgeglichen ging es in der zweiten Hälfte weiter. Daraus, dass die HSG in der 39. Minute nach zwei Zwei-Minuten-Strafen nur vier Feldspielerinnen zur Verfügung hatte, schlugen die Gastgeberinnen kein Kapital. Bis wenige Minuten vor Spielende lagen entweder die Gäste vorn oder es stand unentschieden. Erst zwei Minuten vor dem Ende glückte Oyten erstmals seit der 34. Minute ein Vorsprung (25:24), den Lisa Hilmer ausglich.

Als Zuschauer und Spielerinnen sich bereits auf ein Unentschieden einstellten, gab es eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Oythe. Nach einem Querpass traf Maike Deeben mit einem Aufsetzer zum 26:25 für Hude/Falkenburg. „Ich muss meinem Team ein Riesenkompliment machen. Es hat bis zur letzten Sekunde toll gekämpft“, meinte Birgit Deeben. „Zwei Spiele hintereinander mit nur einem Treffer Unterschied zu gewinnen, ist allerdings nichts für schwache Nerven. Noch so ein Spiel und ich bin um Jahre gealtert“, sagte sie lachend.


Statistik:

TV Oyten II: Boettcher, Hemmerich, Hübner, Wendt, Engelhardt 3, Tauke 3/1, Moll, Otten 6, Schnaars 1,

Johannesmann 5/3, Stoffel 4, Ankersen 2, Pleß 1.

HSG Hude/Falkenburg: Schwark, Westermann; Stuffel, Galle 4/2, Zetzmann 6, Blankemeyer 2, Deeben 2, S. Seidel 3, Saß 4, L.Seidel 4, von Freeden, Schnitter, Hilmer

Schiedsrichter: Alexander Ditz und Marcel Witte.

Zeitstrafen: TVO 2 - HSG H/F 5.

Siebenmeter: TVO 5/4 - HSG H/F 2/2

Spielfilm: 0:2 (3.), 2:6 (10.), 8:8 (17.), 11:13 (25.), 16:15 – 18:19 (39.), 22:22 (49.), 25:24 (58.), 25:26 (60.)

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN