Handball-Oberliga Hude/Falkenburg mal gut, mal schlecht, mal fahrlässig

Von Richard Schmid

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Ganderkesee. Pflichtaufgabe erfüllt: Mit einem alles in allem verdienten 37:33 (17:15)-Erfolg setzten sich die Oberliga Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gegen den Tabellenvorletzten Wilhelmshavener SSV durch.

Allerdings taten sich die Gastgeberinnen gegen einen nie aufsteckenden Gegner lange schwer. Immer dann, wenn Hude/Falkenburg sich einen scheinbar sicheren Vorsprung herausspielte, kämpften sich die Gäste wieder heran. Erst in der Schlussphase sorgte die HSG für klare Verhältnisse.

„Wir haben zwischendurch richtig gut gespielt, waren dann aber wieder etwas fahrlässig in Deckung und Angriff. Dadurch haben wir Wilhelmshaven wieder stark gemacht“, sagte HSG-Trainerin Birgit Deeben. Angesichts einer nicht optimalen Trainingswoche und der krankheitsbedingten Ausfälle von Katharina Stuffel und Saskia Saß „haben wir es aber noch ganz gut gelöst“, fand Deeben.

In der Anfangsphase ließ sich die Deeben-Sieben durch die offensive Deckung der Gäste ein ums andere Mal überraschen. Unnötige Ballverluste bereits im Mittelfeld waren die Folge. So dauerte es bis zur elften Minute, ehe Hude/Falkenburg das erste Mal durch einen Siebenmeter von Jessica Galle mit 5:4 führte. Danach ging es Schlag auf Schlag.

Treffsicher: Ashley Butler warf acht Tore für die HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf Tobis

Innerhalb von fünf Minuten bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 10:6 (16.) aus, um nur wiederum sieben Minuten später durch einige technische Fehler im Spielaufbau mit 12:13 (24. Minute) in Rückstand zu geraten. Das allerdings wirkte wie ein Weckruf für die Deeben-Sieben, die ihrerseits mit vier Toren in Folge bis zur 26. Minute mit 16:13 in Führung gingen. Beim Spielstand von 17:15 ging es in die Pause.

Danach waren es dann wieder die Gäste, die Hude ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Über 18:18 (33.) bis 24:24 (41.) wogte das Spiel hin und her. In der 38. Minute sah sich Deeben gezwungen, Torhüterin Tabea Westermann für Fenja Schwark einzuwechseln, die nach einer guten ersten Halbzeit kaum einen Ball mehr zu fassen bekam. Langsam setzte sich danach doch die größere Cleverness der HSG durch. Zwar kamen die Gäste ab noch einmal bis auf einen Treffer zum 33:32 (56.) heran, doch Hude/Falkenburg ließ nichts anbrennen.


Hude/Falkenburg: Schwark, Westermann; Galle 10/3, Zetzmann 7, Blankemeyer 2, Deeben 1, S. Seidel 6, Butler 8, L. Seidel, von Freeden, Hilmer 1, Meyer 2.

Zeitstrafen: Hude 1 – WSSV 0 (1 Trainer).

Siebenmeter: Hude 3/3 – WSSV 4/3.

Zuschauer: etwa 70.

Spielfilm: 4:4 (9.), 10:6 (16.), 12:13 (24.), 16:13 (26.) 17:15- 18:18 (33.), 24:24 (41.), 31:26 (50.), 33:32 (56.) 37:33.

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