Kunstrasen in Stenum und Ganderkesee Finanzausschuss spricht sich für Zuschüsse aus

Von Thomas Deeken und Lars Pingel

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Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen des Gemeinderats der Ganderkesee haben sich für den Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und beim TSV Ganderkesee ausgesprochen. Foto: dpa/Fredrik von ErichsenDie Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen des Gemeinderats der Ganderkesee haben sich für den Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und beim TSV Ganderkesee ausgesprochen. Foto: dpa/Fredrik von Erichsen

Ganderkesee. Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen des Gemeinderats von Ganderkesee haben sich für den Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und beim TSV Ganderkesee ausgesprochen. Auch die Zuschüsse für den TSV sollen in den Haushaltsplan 2019 aufgenommen werden.

Die finanzielle Unterstützung des Baus eines Kunstrasenplatzes auf der Anlage des TSV Ganderkesee am Immerweg soll doch in den Haushaltsplan 2019 eingestellt werden. Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am Donnerstagnachmittag verständigt. Der TSV und der VfL Stenum hatten Zuschüsse für den Bau von Plätzen im kommenden Jahr beantragt. Am zurückliegenden Mittwoch war im Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport beschlossen worden, dass die Förderung des TSV in den Haushaltsplan 2020 verschoben werden und nur der Zuschuss für den VfL für 2019 eingeplant werden soll.

Ausschuss stimmt einstimmig für Übernahme von Bürgschaften

Dieser Beschluss war allerdings unter dem Vorbehalt gefasst worden, dass das vermutete Risiko, dass Zuschüsse von anderen Institutionen, vor allem vom Landessportbund, kleiner werden würden, wenn zwei Vereine aus einer Gemeinde Anträge stellen, tatsächlich besteht. Die Verwaltung versprach, dies zu klären. Das hat sie getan. Bürgermeisterin Alice Gerken berichtete gestern, dass Fachdienstleiterin Sieglinde Jahn Kontakt zum Kreissportbund aufgenommen hätte. Die Gespräche hätten ergeben, dass es eher das Risiko gibt, dass 2020 kleinere Fördersummen zur Verfügung stünden. Um dies nicht einzugehen, stimmte der Finanzausschuss gestern dafür, die Förderung beider Projekte in den Haushaltsplan 2019 aufzunehmen. Zudem votierten dessen Mitglieder einstimmig dafür, dass die Gemeinde für den TSV Ganderkesee und den VfL Stenum je eine Ausfallbürgschaft von bis zu 150000 Euro zur Sicherung von Darlehen übernimmt, die die beiden Vereine aufnehmen.

Der VfL Stenum geht davon aus, dass der Bau des Kunstrasenplatzes mit Flutlichtanlage 800000 Euro kosten wird. Sein Eigenanteil soll 210000 Euro betragen. Von der Gemeinde hat der Verein einen Zuschuss von 350000 Euro beantragt. Der TSV Ganderkesee plant mit einem Gemeindezuschuss von 310000 Euro und einem Eigenanteil von 150000 Euro. Da am Immerweg keine neue Flutlichtanlage erforderlich ist, geht der TSV von Gesamtkosten von 700000 Euro aus. Die Differenzbeträge sollen durch Fördermittel von anderen Institutionen gedeckt werden.


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