Fussball-Bezirksliga FC Hude empfängt Frisia Wilhelmshaven

Von Klaus Erdmann

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Empfängt mit seinem Team an diesem Freitag Frisia Wilhelmshaven: Lars Möhlenbrock, Trainer des Bezirksligisten FC Hude. Foto: Rolf TobisEmpfängt mit seinem Team an diesem Freitag Frisia Wilhelmshaven: Lars Möhlenbrock, Trainer des Bezirksligisten FC Hude. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Bezirksliga-Fußballer des FC Hude verabschieden sich mit einem Heimspiel in die Winterpause 2018/19. Sie empfangen an diesem Freitag die Mannschaft von Frisia Wilhelmshaven.

Mit der Partie gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven endet für die Bezirksliga-Fußballer des FC Hude an diesem Freitag, 20 Uhr, erstens das Punktspielprogramm des Jahres 2018 und zweitens ein Saisonabschnitt, der die Überschrift „Wilhelmshavener Wochen“ trägt. Denn vor 14 Tagen bezwang der FCH den SV Wilhelmshaven mit 5:3 und am vergangenen Sonntag setzte er sich beim ESV Wilhelmshaven mit 6:0 durch. „Das ist schon lustig, aber es gehört dazu“, sagt Lars Möhlenbrock.

FC Hude kann Tabellendritter werden

Der Cheftrainer des Aufsteigers Hude und dessen Schützlinge stehen vor einem Spitzenspiel, denn der WSC Frisia (30 Punkte) und der Gastgeber (28) nehmen nach 16 Treffen die Plätze drei und vier ein. „Wir haben uns diese gute Ausgangslage erarbeitet“, betont Möhlenbrock. Im Falle eines Erfolges würde der FCH die Wilhelmshavener vom dritten Rang verdrängen. Die Hausherren würden dann sicherlich mit einem noch besseren Gefühl als ohnehin schon in die Winterpause gehen.

Apropos: Möhlenbrock blickt natürlich gerne auf das 6:0 gegen den ESV zurück. „Das war ein gutes Spiel mit einem guten Ergebnis, das für ein gutes Gefühl gesorgt hat“, sagt er. Ein weiteres Erfolgserlebnis würde „ordentlich Schwung für die restliche Rückrunde bringen.“

Im Hinspiel, am 19. August, erbeutete Neuling Hude beim favorisierten WSC Frisia ein 2:2. Dabei sorgte der FCH erst spät für den Ausgleich. Nach der 2:0-Führung der Wilhelmshavener durch Nils Heidemann (Elfmeter, 23.) und Henrik Wendt (74.) sorgten Nico Faulhaber (90.) und Torben Hellemann, der in der siebten Minute der Nachspielzeit zulangte, für die Wende.

FCH-Trainer Lars Möhlenbrock erwartet Spiel auf Augenhöhe

Der WSC Frisia, erklärt der Huder Coach, sei vor Saisonbeginn sein „heimlicher Meisterschaftsfavorit“ gewesen. Doch das Team habe anfangs nicht konstant genug gespielt und habe viele Punkte liegen lassen. Mittlerweile sei es etwas gefestigter. „Frisia ist fußballerisch gut“, lobt Möhlenbrock und hebt besonders Tim Rister hervor: „Er weiß, wo das Tor steht“. In der Torjägerliste teilen sich Rister und Devin Isik vom SV Baris mit jeweils 16 Treffern die erste Position. „Es ist ein Spiel auf Augenhöhe und es kommt auf die bessere Tagesform an“, sagt der Huder Trainer.

Maik Spohler und Baris Sarikaya, die zuletzt aufgrund von Gelbsperren nicht mitwirken konnten, stehen den Hudern wieder zur Verfügung. Den Einsatz des erkrankten Torben Liebsch versieht Möhlenbrock mit einem Fragezeichen. Wie sieht er die Winterpause? „Mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Natürlich ist eine Pause gut, aber andererseits haben wir einen guten Lauf“, antwortet Möhlenbrock einen Tag vor dem Ende der „Wilhelmshavener Wochen“.


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