Top-24-Bundesranglistenturnier Tischtennis-Nachwuchsass Sören Dreier vom TV Hude Achter

Von Andreas Giehl

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Hat sich für das Top-12-Bundesfinale 2018 in der Altersklasse Schüler qualifiziert: Sören Dreier, der für das Tischtennis-Männerteam des TV Hude II und für die Jugend des SuS Rechtupweg aufschlägt. Foto: Felix Lingenau.Hat sich für das Top-12-Bundesfinale 2018 in der Altersklasse Schüler qualifiziert: Sören Dreier, der für das Tischtennis-Männerteam des TV Hude II und für die Jugend des SuS Rechtupweg aufschlägt. Foto: Felix Lingenau.

Hude/Dillingen. Der 13-jährige Sören Dreier, der für das Männerteam des TV Hude II in der Tischtennis-Verbandsliga spielt, hat beim Top-24-Bundesranglistenturnier der Schüler 2018 in Dillingen den achten Platz belegt. Er ist für das Bundesfinale in Lehrte qualifiziert.

Einer der zur Zeit stärksten Tischtennisspieler im deutschen Schülerbereich ist in der laufenden Saison 2018/19 für die Männersparte des TV Hude aktiv. Sören Dreier, der im Jugendbereich für den SuS Rechtsupweg aufschlägt, hat jetzt einen Meilenstein in seiner jungen Laufbahn gesetzt. Bei den Top-24-Bundesranglistenspielen der Schüler 2018 im saarländischen Dillingen bot er eine starke Leistung. Der 13-Jährige aus dem Bundesleistungszentrum Hannover erreichte Rang acht. Erhat sich damit für das weiterführende „Top 12“ qualifiziert und sich in den Kreis der deutschen Nachwuchselite geschmettert.

Sören Dreier „bringt alle technischen Fähigkeiten mit“

Sören Dreier ist in seiner Entwicklung auf einem guten Weg. In der Männermannschaft des TV Hude II in der Verbandsliga tut er sich mit dem Gewinnen noch etwas schwer. Aber als 13-Jähriger im Reigen vieler alter Haudegen ist das verzeihbar. „Sören bringt alle technischen Fähigkeiten mit. Er agiert mit seinem offensiv ausgeprägten Spielsystem ganz nahe am Tisch. Was ihm fehlt, ist Erfahrung. Aber diese wird er sich in nächster Zeit holen und dann deutlich erfolgreicher sein. Das ist meine feste Überzeugung“, erklärt Felix Lingenau, einer seiner Förderer im TV Hude. Dreier weist im mittleren Paarkreuz des TVH II nach einigen knappen Niederlagen eine 1:7-Bilanz auf. Diese Momentaufnahme hängt beim Verbandsligisten niemand zu hoch. Dreiers gleichaltrigen Konkurrenten, beispielsweise Bennet Robben und Mathis Krohne vom MTV Jever, ergeht es ähnlich. Auch sie zahlen bei den Erwachsenen noch Lehrgeld. In Dillingen lag der TVH-Spieler vor seinen Sportkameraden aus Friesland.

Eigentlich war es vom TV Hude angedacht, Sören Dreier sehr behutsam zu fördern. Er war vor der Saison für einen Einsatz in der Herren-Landesliga vorgesehen. Doch das Nachrücken der Mannschaft von Hude II aus dieser in die Verbandsliga hat den Kurs spontan geändert. Das Talent muss sich nun den sportlichen Herausforderungen in der höheren Spielklasse stellen.

Achter Platz ist ein großer Erfolg

Beim Top 24 in Dillingen erspielte sich Dreier 2:3 Siege in seiner Vorrundengruppe ein. Eine bessere Platzierung war gegen starke Konkurrenz kaum möglich. So traf er unter anderem auf Tom Schwaiger (DJK Altdorf/Bayern), den am Schluss Zweitplatzierten des Turniers. In den folgenden Platzierungsspielen zog sich Sören Dreier gekonnt aus der Affäre. Dort schlug er unter anderem Martin Kaub und Matthias Danzer aus Bayern. In der Qualifikationsrunde für die Plätze fünf bis acht zog er gegen Marco Stefanidis (Heiligenhauser SV/Württemberg) mit 2:3 den Kürzeren. Mit dem gleichen Resultat unterlag er Samuel Schürlein (DJK Offenburg/Baden-Württemberg) im Spiel um Platz sieben. Das Ticket zum Top-12-Bundesfinale am 16. und 17. Februar 2019 im niedersächsischen Lehrte hatte er aber zu diesem Zeitpunkt längst in der Tasche – und das ist ein Riesenerfolg.


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