Trainer-Suche beim SV Atlas Nicht der Beste muss es sein – sondern der, der am besten passt

Zuschauer in Heeslingen: Frank Neubarth (Mitte) schaute sich mit dem Delmenhorster Fußball-Veranstalter Murat Kalmis das letzte Auswärtsspiel des SV Atlas beim Heeslinger SC an. Foto: Frederik BöckmannZuschauer in Heeslingen: Frank Neubarth (Mitte) schaute sich mit dem Delmenhorster Fußball-Veranstalter Murat Kalmis das letzte Auswärtsspiel des SV Atlas beim Heeslinger SC an. Foto: Frederik Böckmann

Delmenhorst. Die Gerüchteküche um die Trainerfrage beim SV Atlas Delmenhorst, sie brodelt. Sehr heftig sogar. Bis zu 40 Trainer sollen sich beim Vorstand des SV Atlas gemeldet und ihr Interesse als Nachfolger von Jürgen Hahn geäußert haben.

Dazu soll mit Günther Hermann, dem Sportlichen Leiter des FC Oberneuland, auch ein 1990er Weltmeister gehören. Auch der Cloppenburger Olaf Blancke und der Ex-Jeddeloher Key Riebau werden von den Fans gehandelt. Ob sie nun wirklich alle im Trainerkarussell der Blau-Gelben sitzen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Fakt ist: Der Posten beim Fußball-Oberligisten dürfte sehr attraktiv sein.

Beim Profil, das Klubchef Manfred Engelbart und der 2. Vorsitzende Bastian Fuhrken angelegt haben, dürften indes einige Trainer-Kandidaten möglicherweise gleich wieder durch das Sieb fallen. Klar, der neue Mann muss es fachlich drauf haben. Auch die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft muss (wieder) passen. Und: Der Coach muss auch die Idee SV Atlas (vor)leben.

„Wir suchen akribisch. Aber wir holen nicht den besten Trainer. Sondern den Trainer, der am besten zu uns passt“, betonte Engelbart a uf der Jahreshauptversammlung. Auch der neue Berater Stefan Keller hatte jüngst die Detail-Arbeit der Atlas-Verantwortlichen in dieser Hinsicht gelobt.

Ein heißer Kandidat dürfte weiterhin Frank Neubarth sein. Der Ex-Bremer plauderte mit Engelbart nicht nur beim jüngsten Auswärtsspiel beim Heeslinger SC. Es soll auch bereits intensivere Gespräche zwischen den beiden gegeben haben.


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