VfL Stenum und TSV Ganderkesee Ausschuss gibt grünes Licht für Kunstrasenplätze

Von Richard Schmid

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. Beim VfL Stenum und dem TSV Ganderkesee sollen Kunstrasenplätze angelegt werden. Das hat der Ganderkeseer Sportausschuss einstimmig empfohlen. Foto: imago/Sportfotodienst. Beim VfL Stenum und dem TSV Ganderkesee sollen Kunstrasenplätze angelegt werden. Das hat der Ganderkeseer Sportausschuss einstimmig empfohlen. Foto: imago/Sportfotodienst

Ganderkesee. Beim VfL Stenum und dem TSV Ganderkesee sollen Kunstrasenplätze angelegt werden. Das hat der Ganderkeseer Sportausschuss einstimmig empfohlen.

Nachdem die Gemeinde Ganderkesee bereits im Frühsommer den Anträgen des VfL Stenum und des TSV Ganderkesee zum Bau eines Kunstrasenplatzes grundsätzlich zugestimmt hatte, wurden nun in der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend und Sport auch die finanziellen Rahmenbedingungen festgeklopft.

Beide Vereine können demnach mit einem erheblichen finanziellen Zuschuss durch die Gemeinde rechnen. Insgesamt belaufen sich beim VfL Stenum die Gesamtkosten nach der dem Ausschuss vorgelegten aktualisierten Finanzplanung einschließlich des Baus einer Flutlichtanlage auf 800.000 Euro, wobei der Eigenanteil des Vereins bei 210.000 Euro liege. Der Zuschuss der Gemeinde beläuft sich demnach auf 350.000 Euro.

Da beim TSV Ganderkesee eine Flutlichtanlage nicht erforderlich ist, umfassen hier die Gesamtnoten 700.000 Euro, wobei bei einem Eigenanteil des TSV von 150.000 Euro, die Gemeinde Ganderkesee 310.000 Euro bezuschussen wird. Die jeweiligen Differenzbeträge sollen durch Anteile des Landkreises, des Landessportbundes und besondere Mittel eines regionalen Förderprogramms, gedeckt werden.

Zuschuss für den TSV Ganderkesee ist erst für 2020 vorgesehen

Allerdings wurde auf Antrag der UWG-Fraktion lediglich die finanzielle Unterstützung des Kunstrasenplatzes beim VfL Stenum in den Haushaltsplan 2019 eingestellt. Die entsprechende Bezuschussung für den Bau des Kunstrasenplatzes beim TSV Ganderkesee wird in den Haushaltsplan 2020 verschoben. Fraktionsvorsitzender Carsten Jesußek, betonte ausdrücklich, dass damit der TSV keineswegs vor den Kopf gestoßen werde, sondern – da der Verein selbst erst 2020 den Kunstrasenplatz bauen wolle –, eine Verschiebung die Chance beinhaltet, größtmögliche Zuschüsse vom Landkreis und vom Landessportbund zu erzielen.

„Bei einer Beantragung von zwei Vereinen aus einer Gemeinde liegt die Gefahr nahe, dass Zuschüsse geteilt und somit halbiert werden könnten“, erläuterte Jesußek den Antrag; eine Befürchtung, die von allen Ausschussmitgliedern geteilt wurde.

Ralf Wessel (CDU) wolle allerdings ein deutliches positives Signal an den Turn- und Sportverein senden, indem er die Forderung erhob, zumindest die anfallenden Planungskosten bereits in den Haushalt 2019 einzustellen. Allerdings bedarf dies, wie Bürgermeisterin Alice Gerken betonte, noch einer Klärung, damit nicht Mittel verloren gingen. Unter diesem Vorbehalt stimmte der Ausschuss einstimmig dem Antrag der UWG-Fraktion zu, die Zuschüsse für den TSV Ganderkesee in den Haushalt 2020 mit einer ausdrücklichen Verpflichtungserklärung einzustellen.

Ebenfalls einstimmig beschlossen die Ganderkeseer Ratsvertreter für beide Sportvereine die Übernahme einer Ausfallbürgschaft in Höhe von jeweils 150.000 zur Sicherung der von den Vereinen aufgenommen Bankdarlehen.


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