Handball-Landesklasse HSG Hude/Falkenburg zittert sich zum Sieg

Von Jörg Schröder

Routinierter Neuzugang: Der langjährige Hoykenkamper Nico Skormachowitsch spielt nun für Hude/Falkenburg. Foto: Rolf TobisRoutinierter Neuzugang: Der langjährige Hoykenkamper Nico Skormachowitsch spielt nun für Hude/Falkenburg. Foto: Rolf Tobis

Landkreis. Ende gut, alles gut – so einfach lassen sich die Ergebnisse für die beide hiesigen Vertreter in der Handball-Landesklasse zusammenfassen. Sowohl die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II als auch die HSG Hude/Falkenburg mussten lange um den Sieg bangen, konnten ihr Spiel aber letztlich doch mit einem Tor Unterschied gewinnen.

VfL Oldenburg - Hude/Falkenburg 29:30. Für das Auswärtsspiel hatte sich die HSG, bei der Neuzugang Nico Skormachowitsch (wechselte von der TS Hoykenkamp zum HSG Hude/Falkenburg) erstmals zum Einsatz kam, sehr viel vorgenommen – und legte entsprechend motiviert los. Rückhalt war Sebastian Auffarth im Tor, der seine Aufgabe während des gesamten Spiels mehr als ordentlich erledigte. Nach dem 10:6 durch Luka Schultz (19.) leistete sich Hude/Falkenburg eine Schwächephase und musste kurz vor der Pause den 12:13-Anschluss hinnehmen. Durchgang zwei war nahezu ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Wieder begann die HSG glänzend, lag in der 50. Minute 23:16 in Führung und leistete sich anschließend erneut einen Durchhänger. Oldenburg erzielte 30 Sekunden vor Schluss den 29:30-Anschluss und hatte drei Sekunden vor Schluss noch eine Großchance, vergab diese aber freistehend. Nach dem Schlusspfiff musste Trainer Lars Osterloh erst einmal tief durchatmen: „Wenn es dumm gelaufen wäre, hätten wir hier heute auch verlieren können.“

HSG Emden - Grüppenbühren/BTB II 32:33. Die Mannschaft von Rolf Tants begann hoch konzentriert. Nachdem sich Leistungsträger Sören Döhle nach zwölf Minuten ohne gegnerische Einwirkung verletzt hatte und fortan nicht mehr mitwirken konnte, geriet das Spiel ein wenig ins Stocken. Dennoch legte die Mannschaft bis zur Pause ein 19:16 vor. Nach Wiederbeginn erwischte Emden den besseren Start und glich zum 22:22 aus (39.). Die HSG fand wieder zur alten Leistungsstärke zurück. Torsten Jüchter legte in der 46. Minute das 27:22 vor. Bis zur 58. Minute hatte die Tants-Sieben den Gegner gut im Griff und führte zu diesem Zeitpunkt noch 33:30. In den letzten zwei Spielminuten machte sich jedoch eine unerklärliche Hektik breit, Emden kam bis auf 32:33 heran. Die HSG schaffte es aber, die letzten 30 Sekunden ohne Gegentor zu überstehen und den Sieg zu retten.


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