Grüppenbühren/Bookholzberg II Nach vier Siegen hintereinander reißt die Erfolgsserie

Von Jörg Schröder

Stark gegen BV Garrel: Nicolas Nolte traf sieben Mal. Foto: Rolf TobisStark gegen BV Garrel: Nicolas Nolte traf sieben Mal. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Erst gab es den vierten Sieg in Folge, dann riss die Erfolgsserie: Die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben in der Landesklasse Nord zwei Begegnungen innerhalb von nur drei Tagen absolviert – und sind nun Dritter der Tabelle.

Dank des 30:26 (15:16)-Erfolgs über den Vierten, BV Garrel, sprang Grüppenbühren/Bookholzberg II in Tabelle kurzfristig auf Rang zwei. In diesem Verfolgerduell begegneten sich die beiden Mannschaften lange Zeit auf Augenhöhe. 4:2, 4:5, 12:9 und zur Pause 15:16 – bei den Gastgebern wechselten zunächst Licht und Schatten. Nach dem Wechsel stabilisierte sich das HSG-Spiel. Die Abwehr verteidigte nun wesentlich bissiger. Die Angreifer minimierten die Fehler. Dies zahlte sich aus. Über 22:19, 26:25 und 27:26 tütete Grüppenbühren/Bookholzberg den Sieg ein – auch, weil die Haupttorschützen Nicolas Nolte (sieben Tore) und Sören Döhle (sechs) regelmäßig trafen.

Nach 8:0-Punkten in Serie kassierte HSG Grüppenbühren/Boohholzberg II im nächsten Spitzenspiel gegen den TvdH Oldenburg II beim 22:29 (11:18) erstmals wieder eine Niederlage – und musste die Oldenburger auf Rang zwei vorbeiziehen lassen. Am Montag erwischte die Mannschaft von Rolf Tants nicht nur einen schlechten Start, sondern schaffte es nach dem 1:1 (4.) nicht noch einmal, auszugleichen. Im Gegenteil: Nach acht Minuten lag die HSG 2:6 im Rückstand, der bis zur Pause auf 11:18 anwuchs. Den Spielern wollte an diesem Abend nur wenig gelingen. Trainer Rolf Tants sprach nach dem Spiel von „unerklärlichen Schwächen im Angriff“.

Auch nach Wiederbeginn lief es nur kurzzeitig besser. Sönke Dierks brachte seine Farben durch drei Treffer in Folge noch einmal auf 16:20 (40.) heran. Doch Oldenburg konterte und lag zehn Minuten später wieder mit sieben Treffern in Front (25:18). In der verbleibenden Spielzeit gelang es den Gästen nicht mehr, den Abstand zu verkürzen.


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