Fußball-Kreispokal TSV Ganderkesee siegt etwas glücklich beim FC Hude II

Von Andreas Bahlmann

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Torschütze für Ganderkesee: Noah Meißner. Foto: Rolf TobisTorschütze für Ganderkesee: Noah Meißner. Foto: Rolf Tobis

Hude. Der TSV Ganderkesee ist als letzte Mannschaft in das Halbfinale des Fußball-Kreispokals eingezogen.

Im Viertelfinale behielt der Kreisligist mit 1:0 (1:0) beim FC Hude II aus der 1. Kreisklasse die Oberhand. In der Runde der letzten vier standen bereits vorher RW Hürriyet, TuS Hasbergen und der TuS Heidkrug.

Hudes Trainer Bengin Barispek bedauerte das Ausscheiden, lobte aber die insgesamt gute und mutige Vorstellung seiner Mannschaft: „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben ein einziges Mal bei einer Standardsituation gepennt und auf der anderen Seite unsere guten Torchancen nicht genutzt. Das war heute entscheidend. Wir haben uns aber gut verkauft.“

Für Ganderkesee war es auf dem neuen Huder Kunstrasenplatz eine Premiere und einige der Spieler hatten deshalb anfangs Standschwierigkeiten, weil sie sich für das falsche Schuhwerk entschieden hatten. „Mit den Tausendfüßlern ging es heute nicht“, beschrieb TSV-Trainer Stephan Schüttel die Rutschpartie derjenigen, die sich für die kurzstollige Multinockensohle entschieden hatten.

Matchwinner Noah Meißner

Die Huder erarbeiteten sich besonders in der Anfangsphase einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber beim Torabschluss entweder an ihren eigenen Nerven oder an ihrer Unkonzentriertheit. „Wir haben einfach zu oft vor dem Tor den Ball verdaddelt“, haderte Barispek mit den vergebenen Chancen.

Ganderkesee beschränkte sich auf Konter und setzte auf Standardsituationen. Als die gegnerische Defensive nach einem Eckstoß nicht ganz auf der Höhe des Geschehens war und in der Gefahrenzone vor dem Tor zu unentschlossen verteidigte, reagierte Noah Meißner am schnellsten und schoss den Ball unhaltbar aus neun Metern zum 1:0 (30.) ins lange Torwarteck.

Hude bemühte sich in der Folgezeit dieser sehr fairen, kartenlosen Begegnung noch redlich um den Ausgleich. Aber Ganderkesee brachte den Sieg mit viel Routine über die Zeit. Für TSV-Trainer Stephan Schüttel zählte am Ende nur das Weiterkommen: „Das Herz springt nur so hoch wie es muss.“


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