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Fußball-Oberliga Bersenbrück freut sich auf „fiese Atmosphäre“ in Delmenhorst

Von Frederik Böckmann und Marius Stegemann

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Hofft auf mehr spielerische Lösungen: Spielmacher Musa Karli traf zuletzt zum 3:0 gegen den BV Cloppenburg. Foto: Rolf TobisHofft auf mehr spielerische Lösungen: Spielmacher Musa Karli traf zuletzt zum 3:0 gegen den BV Cloppenburg. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Heimspiel am Reformationstag: Der SV Atlas Delmenhorst erwartet in der Fußball-Oberliga am Mittwoch ab 14 Uhr den TuS Bersenbrück.

Den Absturz in den Tabellenkeller hat der SV Atlas Delmenhorst mit dem 3:0 über den BV Cloppenburg vermieden, jetzt steht für den Tabellensechsten ein kleines Verfolgerduell an: Denn am Mittwoch läuft der TuS Bersenbrück ab 14 Uhr im Stadion an der Düsternortstraße auf. Dass Atlas mit einem Sieg nach Punkten sogar wieder mit Bersenbrück gleichziehen kann, verdeutlicht, wie eng die Oberliga mit überraschenden Ergebnissen an jedem Wochenende ist. Bersenbrück ist nach dem dem überraschenden 0:1 gegen MTV Gifhorn zuletzt von Rang eins auf Platz drei in der Tabelle gefallen.

Trainer Jürgen Hahn war am Samstag zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Sie hatte nach einer mäßigen ersten Halbzeit mehr investiert, war überzeugender aufgetreten und hatte deshalb auch in der Höhe verdient gewonnen. Ein Faktor war die zurückgewonnene Stabilität der Abwehr, zu der auch die Rückkehr von Stefan Bruns in das defensive Mittelfeld beitrug.

Gegner Bersenbrück erwartet Hahn im Vergleich mit dem BV Cloppenburg wesentlich stärker. „Das wird eine andere Nummer.“ Der Coach warnt vor allem vor dem Umschaltspiel der Gäste, die allerdings auf ihren Rot gesperrten Stürmer Bulani Malungu verzichten müssen. Trotzdem ahnt auch Atlas-Abwehrspieler Karlis Plendiskis: „Bersenbrück ist stark. Das wird ein schweres Spiel.“ Offensivmann Musa Karli hofft indes, „dass wir spielerisch wieder besser werden“. Denn die drei Treffer gegen den BVC fielen so: Nach einer Ecke, per Elfmeter und per Konter.

Große Kulisse ist für Bersenbrück Motivation

Der TuS Bersenbrück freut sich auf das Auswärtsspiel in Düsternort. TuS-Mittelfeldspieler Aaron Goldmann empfindet die große Kulisse (aktueller Schnitt: 929 Zuschauer in sieben Pflichtspielen) eher als Motivation statt als eine Belastung: „Wir wissen, dass in Delmenhorst immer eine fiese Atmosphäre herrscht, aber das ist umso geiler.“

Wegen des vorgezogenen Spieltages ist es bereits das Rückspiel zwischen Delmenhorst und Bersenbrück. Am 26. August gewann Atlas dank eines Slapsticktores von Thade Hein in der Nachspielzeit mit 2:1. TuS-Keeper Christoph Bollmann schoss bei einem Klärungsversuch Sandro Heskamp ab, sodass der Ball von Atlas-Spieler Thade Hein nur noch über die Linie gedrückt werden musste und Heskamp im Anschluss mit einem Nasenbruch ausfiel.

Der Sechser, der zuletzt an einer Zerrung laborierte, könnte in Delmenhorst in die Startelf zurückkehren. Jedenfalls wünscht sich das Trainer Farhat Dahech: „Ich hoffe, dass zumindest Sandro Heskamp und Nicolas Eiter zurückkommen.“ Auch Verteidiger Eiter musste beim letzten Spiel gegen Gifhorn (0:1) angeschlagen passen.

Für ihn rückte Faria Simao in die Viererkette. Der 24-jährige Schweizer machte seine Sache auf der rechten Seite ordentlich. Allerdings merkte man Simao, genauso wie den anderen Neuzugängen Mathias Lührmann und Loren Dibra, etwas die fehlende Spielpraxis an. Unabhängig vom Personal am Mittwoch steht die Marschroute für Goldmann, der im Hinspiel per herrlichen Freistoß zum 1:1 traf, fest: „Wir werden alles versuchen, um drei Punkte mitzunehmen.“


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