Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II wird beim 0:9 vom TSV Lunestedt vorgeführt

Von Andreas Giehl

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Alles gegeben, aber ohne am Ende ohne Chance: Marco Stüber ging sowohl im Doppel als auch im Einzel für den TV Hude II leer aus. Foto: Rolf TobisAlles gegeben, aber ohne am Ende ohne Chance: Marco Stüber ging sowohl im Doppel als auch im Einzel für den TV Hude II leer aus. Foto: Rolf Tobis

Hude. Deftige Niederlage für den TV Hude II in der Tischtennis-Verbandsliga: Gegen den TSV Lunestedt II kassierten die Huder die 0:9-Höchststrafe.

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II werden den 26. Oktober des Jahres 2018 gerne aus ihrem Gedächtnis streichen wollen. An diesem Tag fand das Punktspiel gegen den TSV Lunestedt II statt. Von einer Niederlage gegen den amtierenden Tabellenführer war im Vorfeld eigentlich auszusehen. Aber der Außenseiter präsentierte sich total unter seinen Möglichkeiten und bekam von den starken Gästen die 9:0-Höchststrafe verpasst.

„Was soll ich zu diesem Spiel sagen?“, war Hudes Spitzenspieler Finn Oestmann ziemlich enttäuscht. „Von vorne bis hinten lief eigentlich alles an uns vorbei. Da gibt es keine Ausreden.“

Nur zwei zwei kleine Chancen auf einen Punktgewinn

Nein, diese Leistung der Huder Zweitvertretung war in der Tat eine Riesenenttäuschung. Es lief vom ersten Augenblick an überhaupt nichts zusammen. Die Gäste aus Lunestedt hinterließen in der Huder Hoheluchthalle dazu in jeder Hinsicht einen starken Eindruck. In dieser Verfassung sind zweifelsohne ein heißer Kandidat für einen der zwei Aufstiegsplätze in diesem Jahr.

Obwohl die Lunestedter ihre Mannschaft mit drei Ersatzspielern aus der Dritten auffüllen mussten, war das keineswegs eine Schwächung. Denn hintendran verfügt der TSV ebenfalls eine Reihe von Spielern mit überdurchschnittlichen Verbandsliga-Niveau. Für den TV Hude II eröffneten sich insgesamt nur zwei Möglichkeiten, die Niederlage vom Ergebnis her ein wenig freundlicher zu gestalten. Ihr Doppel Marco Stüber/Florian Krabbe sowie Krabbe im Einzel gegen Hüseyin Özer mussten ihre Partien aber in fünf Sätzen abgeben.

„Eine Niederlage gegen Lunestedt hatten wir natürlich einkalkuliert. Für den Rest der Hinrunde müssen wir uns nun voll auf die Spiele gegen TSG Dissen und TuSG Ritterhude konzentrieren. Denn das sind wohl die beiden einzigen Gegner, gegen die wir noch die eine Chance bekommen werden“, glaubt Finn Oestmann.

Rang sieben das Zwischenziel

Das sind zwei Vereine, die im Augenblick hinter dem TVH (Fünfter mit 4:6 Punkten) in der Tabelle stehen. Die Huder werden das weitere Abrutschen in Richtung der Abstiegsregion nicht verhindern können. Stellt sich nur die Frage, wo sie am Ende der Hinrunde stehen werden. Mit Rang sieben, knapp über dem Abstiegsrelegationsplatz, damit könnten Alle sehr gut leben.


TV Hude II – TSV Lunestedt II 0:9. Oestmann/Scherf – Schnabel/Oldenstädt 5:11, 6;11, 7:11; K. Krabbe/Dreier – Pump/Loockhoff 8:11, 5:11, 4:11; Stüber/F. Krabbe – Özer/Völschow 9:11, 9:11, 11:6, 11:9, 8:11; Oestmann – Schnabel 3:11, 6:11, 8:11; Stüber – Pump 4:11, 12:10, 5:11, 6:11; K. Krabbe – Loockhoff 6:11, 8:11, 7:11; Dreier – Oldenstädt 6:11, 6:11, 4:11; Scherf – Völschow 9:11, 7:11, 8:11; F. Krabbe – Özer 11:7, 10:12, 5:11, 11:9, 8:11.

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