Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude I kassiert Rückschläge im Aufstiegsrennen

Von Andreas Giehl

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Biss sich angeschlagen durch: Florian Henke. Foto: Rolf TobisBiss sich angeschlagen durch: Florian Henke. Foto: Rolf Tobis

Hude. Für die Verbandsliga-Tischtennisspieler vom TV Hude I ist das „Wochenende der Wahrheit“ nicht wunschgemäß verlaufen. Aus den Topspielen gegen den VfL Westercelle (8:8) und beim TSV Lunestedt II (7:9) holte der Turnverein nur 1:3 Punkte.

Damit ist die aufstiegswillige Huder Mannschaft im Vergleich zu den anderen Kandidaten auf die Plätze eins und zwei etwas ins Hintertreffen geraten. Ganz oben sind nun die Lunestedter (10:0 Punkte) und der Oldenburger TB (8:0) im Moment in der eindeutig besseren Position. Die Männer vom Klosterort (7:3) und der VfL Westercelle (5:3) sind nunmehr zur Rolle der „Jäger“ verdammt.  

„Im Moment fehlen mir etwas die Worte. Das waren zwei sehr intensive Spiele, die für uns leider nicht optimal gelaufen sind. Aber was hilft es. Es geht weiter und es kann noch viel passieren“, resümierte TVH-Nummer-Drei Marc Engels.  

Der wichtige Doppelspieltag war im Huder Lager von Beginn an Problemen begleitet. Das betraf vor allem eine Verletzung von Florian Henke. Trotzdem biss sich Hudes Nummer zwei gut durch. Er konnte sich gegen namhafte Gegner im vorderen Paarkreuz trotzdem in die Siegerliste eintragen. Zurückblickend gab in beiden Spitzenspielen die schwache Ausbeute in den Doppeln den Ausschlag zu Ungunsten des TVH. Gegen Westercelle war ein 0:4, gegen Lunestedt letzten Endes ein 1:3 in den Einzeln nicht reparabel.  

Spannung und Dramatik gegen Westercelle

Am Samstag in der Halle am Huder Bach sollten die rund 40 Zuschauer ihr Kommen im Duell mit Westercelle nicht bereuen. Die Begegnung hielt an Spannung und Dramatik alle Versprechen. Die anfängliche 0:4-Hypothek eines deutlichen Rückstands konnten die Hudern mit viel Herz ausgleichen. Florian Henkes fulminanter Auftritt gegen die starke Nummer eins der Gäste Lukas Brinkop war der Weckruf. Bis zum Ende der ersten Einzelrunde war der TVH beim Stand von 4:5 wieder dran.

Auch in Hälfte zwei blieb der Turnverein am Drücker. Nur nach Niederlagen von Florian Henke und Marc Engels stand die „Mission Heimsieg“ weiter auf wackeligen Beinen. Dank der Nervenstärke von Jonas Schrader – die Nummer fünf wehrte in Satz vier gegen Julius Feldt vier Matchbälle ab – ging der TVH mit einer 8:7-Führung in das Schlussdoppel. Nur hier reichte es für Farrell/Henke gegen Brinkop/Bruns nicht. Nach dem 1:3 wurde die Begegnung von beiden Seiten als gerechte Punkteteilung bewertet.  

Bittere Niederlagen gegen Lunestedt II

Nach diesem Punktverlust lastete auf den Turnverein im Sonntagsspiel bei Tabellenführer Lunestedt II folglich ein noch größerer Druck. Die Leistung der Huder war insgesamt besser. Deshalb roch es auch hier wegen des engen Spielverlaufs nach einem Unentschieden. Den Ausschlag gaben dann die zwei letzten Duelle. Hudes Finn Oestmann und das Schlussdoppel Farrell/Henke kassierten beim Stand von 7:7 zwei bittere 2:3-Niederlagen zum Endstand von 7:9.  

„Bei zwei ungewöhnlichen Spielen gibt es natürlich immer Sieger und Verlierer. Unsere Doppel und ich gehören dieses Mal leider zu den Verlierern, weil ich trotz meiner bisher starken Form kein Einzel gewinnen konnte. Auf der anderen Seite haben Florian Henke, Felix Lingenau und allem voran Jonas Schrader sehr stark gespielt. So besteht Hoffnung, dass für uns der Kampf um Platz zwei noch nicht beendet ist. Eine Rückrunde gibt es ja schließlich auch noch“, meinte Marc Engels.


TV Hude I – VfL Westercelle 8:8

Farrell/Henke – Oetken/Dümeland 3:11, 13:11, 11:9, 11:13, 6:11; Lingenau/Oestmann – Brinkop/Bruns 11:7, 18:16, 6:11, 6:11, 5:11; Engels/Schrader – Weber/Feldt 11:4, 8:11, 7:11, 11:5, 5:11; Farrell – Oetken 7:11, 9:11, 3:11; Henke – Brinkop 11:9, 12:10, 11:7; Lingenau – Weber 11:9, 11:13, 8:11, 11:1, 11:6; Engels – Bruns 9:11, 12:19, 11:4, 10:12, 9:11; Schrader – Dümeland 11:3, 11:6, 12:10; Oestmann – Feldt 11:8, 11:7, 8:11, 11:6; Farrell – Brinkop 7:11, 11:7, 13:11, 11:13, 11:3; Henke – Oetken 11:2, 12:14, 8:11, 10:12; Lingenau – Bruns 11:6, 11:7, 11:6; Engels – Weber 9:11, 6:11, 9:11; Schrader – Feldt 10:12, 11:13, 11:3, 13:11, 11:3; Oestmann – Dümeland 11:7, 11:9, 11:4; Farrell/Henke – Brinkop/Bruns 6:11, 5:11, 11:8, 8:11.

TSV Lunestedt II – TV Hude 9:7

Pump/Loockhoff – Lingenau/Oestmann 11:8, 7:11, 13:11, 11:8; Schnabel/Oldenstädt – Farrell/Henke 11:9, 5:11, 5:11, 11:7, 5:11; Wilbrandt/U. Runge – Engels/Schrader 11:7, 8:11, 16:14, 12:10; Pump – Henke 11:8, 10:12, 7:11, 5:11; Schnabel – Farrell 11:8, 12:14, 4:11, 8:11; Oldenstädt – Engels 11:8, 16:14, 9:11, 12:10; U. Runge – Lingenau 12:14, 8:11, 6:11; Loockhoff – Oestmann 11:8, 11:4, 11:5; Özer – Schrader 7:11, 5:11, 11:5, 11:6, 4:11; Pump – Farrell 11:7, 3:11, 2:11, 11:5, 12:10; Schnabel – Henke 13:11, 11:9, 11:5; Oldenstädt – Lingenau 6:11, 11:6, 11:13, 11:7, 9:11; U. Runge – Engels 11:6, 11:3, 11:5; Loockhoff – Schrader 11:13, 5:11, 11:9, 7:11; Özer – Oestmann 12:14, 11:9, 7:11, 11:5, 11:9; Pump/Loockhoff – Farrell/Henke 11:6, 4:11, 9:11, 11:6, 11:8.

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