Agravis-Cup 2018 RC Hude beendet ersten Turniertag in Oldenburg

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Ist für den Agravis-Cup 2018 gemeldet: Frederik Geue vom RC Hude (hier mit Cashmere Touch im vergangenen Jahr). Foto: Lars PingelIst für den Agravis-Cup 2018 gemeldet: Frederik Geue vom RC Hude (hier mit Cashmere Touch im vergangenen Jahr). Foto: Lars Pingel

Delmenhorst. An diesem Donnerstag, 1. November, beginnt in der EWE Arena in Oldenburg das viertägige, internationale Spring- und Dressurturnier Agravis-Cup 2018. Der letzte Starter in einer Prüfung des ersten Turniertags ist die Dressurmannschaft des RC Hude.

Zum Abschluss des ersten Wettkampftags des Agravis-Cups 2018 darf und soll es in der großen EWE Arena an der Mastrichter Straße in Oldenburg richtig laut werden. Nach Abschluss des Dressur-Wettbewerbs für Mannschaften können die Fans der 14 Teams, die in diesem an diesem Donnerstag ab 19 Uhr antreten, ihrem Verein in einer Phonwertung eine Sonderprämie verschaffen. Diese Chance möchten auch Fans des RC Hude nutzen, dessen Pferdemannschaft sich als Kreismeister für die Prüfung qualifiziert hat.

Turnier ist mit 184.600 Euro dotiert

Organisationsleiter Dr. Kaspar Funke von der Escon Marketing GmbH, die das internationale Spring- und Dressurturnier mit der Reit- und Fahrschule Oldenburg ausrichtet, ist zuversichtlich, dass die Lautstärkemessungen eine Rekordmarke ergeben, weil die Tribünen sehr gut besetzt sein werden. „Der Besuch wird besser sein als vor einem Jahr. Und der war schon gut“, erklärte er mit Blick auf die Zahl der im Vorverkauf vergebenen Eintrittskarten.

Das gelte übrigens nicht nur für den Donnerstag, sondern für die ganze Veranstaltung, in der bis Sonntag, 4. November, Weltklasse-Profis, Nachwuchstalente und Amateure aus der Region in 33 Prüfungen starten werden. Das Turnier ist mit 184.600 Euro dotiert, teilte der Veranstalter mit.

Die letzten Starter in der Abschlussprüfung des ersten Tags sind Chiara Sophie Stöver, Jette Lakeberg, Marie-Pauline Philipp und Marten-Louis Philipp vom RC Hude. Das ergab die Auslosung der Startplätze. Das Quartett wird von Lutz Harfst vorgestellt. Stöver und Lakeberg kennen die Atmosphäre in der großen Halle noch sehr gut. Sie gehörten vor zwölf Monaten zum Ponyteam ihres Vereins, das dort einen umjubelten Sieg feierte.

Ganderkeseerin Rebecca Horstmann für Donnerstag gemeldet 

Am Donnerstag werde aber schon weit vor der Teamdressur, ab 9 Uhr morgens, „attraktiver Sport“ geboten, erklärte Funke. In Springprüfungen der Klassen L, M und S treten Talente wie der Huder Frederik Geue, die von den Landestrainern gemeldet wurden, und Amateure an.

Die Dressurreiter werden ebenfalls in hochklassigen Konkurrenzen antreten. Bereits um 10.35 Uhr beginnt die Einlaufprüfung des Louisdor Preises, eine nationale Dressurprüfung Klasse S für Nachwuchspferde (Intermediaire II). Der Preis ist eine Turnierserie für acht- bis zehnjährige Pferde, die an die schwerste Prüfungsklasse herangeführt werden sollen. Daher sind in den Aufgaben Elemente des Grand Prix enthalten, aber mit reduzierten Anforderungen. Oldenburg ist die letzte der sechs Stationen, in denen es um die Qualifikation für das Finale geht, das vom 13. bis 16. Dezember in Frankfurt/Main stattfindet. Für diese Prüfung hat Ingrid Klimke, Bronzemedaillengewinnerin der Vielseitigkeits-WM, mit SPH Dante gemeldet. Die Münsteranerin gehört mit Franziskus in den internationalen Prüfungen, die am Freitag beginnen, ebenfalls zum Favoritenkreis.

Eine erste Prüfung der Klasse S bestreiten die U-21-Dressurreiter am Donnerstag in der EWE Arena ab 16.20 Uhr. Für diese hat Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee mit ihrem Friend of mine, den sie Fridolin nennt, genannt.

Sandra Auffarth tritt im Springen an

Am Freitag beginnen die großen Spring- und Dressurprüfungen für die Profireiter. Für die Springkonkurrenzen hat Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee gemeldet.

Der Freitag und der Samstag sind in eine Tages- (ab 8 Uhr) und eine Abendveranstaltung (ab 18 Uhr und ab 18.30 Uhr) geteilt. Am Samstagabend steht der Gala-Abend mit Show-Elementen, die von regionalen und internationalen Reitsportlern präsentiert werden, im Zeitplan, allerdings an anderer Stelle als zuletzt. Er beginnt nach zwei Springen um 20.35 Uhr. „So geht er früher zu Ende“, erklärt Funke, „sodass sich Familien beide Teile ansehen können.“

Am Sonntag ab 8 Uhr werden die Finals der Amateure und der Nachwuchsreiter ausgetragen. Um 12.40 Uhr beginnt die FEI-Grand-Prix der Dressurreiter, anschließend, ab 14.50 Uhr, geht es für die internationalen Springsportler in einer Prüfung der Klasse S***  um den Großen Preis von Oldenburg.


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