Volleyball-Oberliga Männer VG Delmenhorst-Stenum kassiert zwei Heimniederlagen

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Verloren das Nachbarschaftsduell: Die VG-Volleyballer um Philipp Förstermann unterlagen dem VfL Wildeshausen mit 1:3. Foto: Rolf TobisVerloren das Nachbarschaftsduell: Die VG-Volleyballer um Philipp Förstermann unterlagen dem VfL Wildeshausen mit 1:3. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die VG Delmenhorst-Stenum hat an ihrem ersten Heimspieltag der Saison 2018/2019 zwei Niederlagen kassiert. Sie verlor gegen den TV Baden II mit 0:3 und gegen den VfL Wildeshausen mit 1:3.

Der Motor der Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum läuft weiter nicht rund. Die Mannschaft hat am ersten Heimspieltag der Saison 2018/19 gegen den TV Baden II mit 0:3 (22:25, 22:25, 12:25) und gegen den VfL Wildeshausen mit 1:3 (25:22, 22:25, 11:25, 20:25) verloren. „Es ist schwierig“, sagte VG-Trainerin Susanne Schalk über die Niederlagen drei und vier, „denn es lag nicht an einer Sache, sondern es gab immer wieder etwas anderes, das nicht klappte.“ Den Grund dafür, dass ihr Team seine PS nicht konstant auf die Straße bekommt, kennt sie: „Wir können berufs- und studienbedingt nur selten zusammen trainieren. Das merkt man einfach.“

Zweiter Satz entscheidet Spiel für Baden

Gegen Baden spielte die VG im ersten Satz bis zum 15:16 auf Augenhöhe mit, fing sich dann ein paar Punkte in Serie ein. Die Gäste brachten diesen Vorsprung zum 25:22 und 1:0 ins Ziel. In Durchgang zwei lag die VG lange vorn. „Das Spiel hätte kippen können“, sagte Schalk. Dass die VG den Satz doch noch hergab (22:25), war schon die Entscheidung. „Damit hatte uns Baden den Zahn gezogen“, meinte die VG-Trainerin über das 12:25.

Delmenhorst-Stenum spielt nicht konstant genug

Im ersten Nachbarschaftsduell mit Wildeshausen seit zehn Jahren begann die VG stark. Die Annahme funktionierte. Sie war die Grundlage für druckvolles, präzises Angriffsspiel. Delmenhorst-Stenum ging mit 14:9 in Führung. Auch einen 0:7-Lauf steckte das Team weg, setzte sich nach dem 18:18 auf 21:18 ab und spielte sich souverän zur 1:0-Führung. „Es ist uns nicht gelungen, das in den zweiten Satz mitzunehmen“, analysierte Schalk. In der Tat. Die sichere Annahme und die gute Blockarbeit des VfL brachten das VG-Spiel ins Stocken. Erst nach dem 9:18 fand der Gastgeber seinen Rhythmus wieder und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Beim 22:23 war die Wende in Reichweite, doch die VG holte keinen Zähler mehr.

Satz drei war eine eindeutige Angelegenheit. Der Gast spielte konstant gut. Delmenhorst-Stenum hatte mal Probleme in der Annahme, mal beim Zuspiel und mal in der Abstimmung in der Feldabwehr. Der VfL ging mit einem auch in der Höhe verdienten 25:11 mit 2:1 in Führung. Der VG-Motor erreichte danach nicht mehr die Drehzahl, die nötig gewesen wäre, um die Wildeshauser noch zu überholen (20:25).


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