Fußball-Bezirksliga Wildeshausens Rene Tramitzke glänzt mit Dreierpack

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Torschützen für den VL Wildeshausen: Thorben Schütte (links) und Rene Tramitzke. Foto: Rolf TobisTorschützen für den VL Wildeshausen: Thorben Schütte (links) und Rene Tramitzke. Foto: Rolf Tobis

Wildeshausen. Vier Tore geschossen, keinen Gegentreffer kassiert und dazu ein überragender Torjäger: Der VfL Wildeshausen hatte auf der Rückfahrt von seinem frühen Auswärtsspiel beim ESV Wilhelmshaven mit der Anstoßzeit um 11 Uhr gute Laune.

„Das war ein schöner Sonntagvormittag“, freute sich Wittekind-Trainer Marcel Bragula über den 4:0 (2:0)-Erfolg bei einem Gegner, der zuvor drei Mal in Folge gewonnen hatte. Dabei war die Personalsituation für Wildeshausen vor dem Anpfiff alles andere als gut. Bragula musste auf sechs Feldspieler (Krumland, Kant, Kupka, Lehmkuhl, Heinrich, Ramke) und auf beide Torhüter (Pundsack, Dittrich) verzichten. Als Torwart half der junge Lauren Riedel aus.

Auffälligster Spieler auf dem Platz war Rene Tramitzke: Der bullige Mittelstürmer markierte bei seinem erst vierten Saisoneinsatz seine ersten drei Saisontore. „Das war die Wiedergeburt unseres Torjägers“, jubelte Bragula.

Erst trifft Schütte, dann drei Mal Tramitzke

Tramitzke traf nach einer starken Flanke aus dem rechten Halbfeld von Hauke Glück „mit seinem Panzerschädel“ (VfL-Liveticker) zum 2:0 (43.). Dann erhöhte der 25-Jährige nach einer tollen Kombination über Maximilian Seidel und Sascha Görke auf 3:0 (77.). Mit einem 11-Meter-Schuss, der von der Latte knapp hinter die Torlinie sprang, markierte Tramitzke dann den Endstand (90.). Die Führung für Wildeshausen hatte Torben Schütte nach einer Freistoßflanke von Christoph Stolle erzielt (19.). Wilhelmshavens Magenthan Loganathan sah zudem wegen Foulspiels Rot (70.).

Bragula freute sich nach Spielende, dass seine Elf die in der Trainingswoche vorgegebenen Inhalte auf dem schwer bespielbaren Platz in Wilhelmshaven gut umsetzte. Vor allem mit Flanken aus dem Halbfeld waren die Gäste gefährlich. „Das waren klare Aktionen und kein Tiki-Taka“, berichtete Bragula. Mittwoch (14 Uhr) trifft Wildeshausen auf SV Baris.


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