Niederlage gegen SFN Vechta TV Neerstedt trotz deutlicher Pleite zufrieden

Von Heinz Quahs

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Drei Feldtore, drei Siebenmeter: Agnieszka Blacha traf sechs Mal für den TV Neerstedt. Foto: R. TobisDrei Feldtore, drei Siebenmeter: Agnieszka Blacha traf sechs Mal für den TV Neerstedt. Foto: R. Tobis

Neerstedt. Die Vorstellung war phasenweise sehr gut, am Ende stand trotzdem eine deutliche Niederlage: Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt haben ihr Heimspiel gegen SFN Vechta mit 24:32 (9:14) verloren.

Die Trainer Maik Haverkamp und Michael Kolpack zogen nach dem Duell zwischen Landesliga-Meister und Drittliga-Absteiger ein zufriedenes Resümee. „Wir haben nicht so hoch verloren, wie wir es gegen diesen starken Gegner befürchtet hatten. Vechta ist zur Zeit einfach noch eine Nummer zu groß für uns.“

Zurückzuführen war diese Niederlage aus Neerstedter Sicht aber auch auf Schwächen im Spielaufbau und im Abschluss. Denn alleine in der ersten Hälfte konnten sich die Gastgeberinnen nur wenige Male wirklich energisch durchsetzen. Dafür gingen bereits im Spielaufbau und auch im Abschluss einige Bälle verloren, die von den Gästen fünfmal zu einfachen Kontertoren genutzt wurden. Das war besonders in der Anfangsphase der Fall, als sich der Angriff der Gastgeberinnen noch nicht gefunden hatte.

Schwächephase vor und nach der Pause

Vechta bestrafte diese Unzulänglichkeiten zunächst aber noch nicht, weil die Neerstedter Torfrau Rieke von Seggern ein guter Rückhalt für ihr Team war. Gleichzeitig störte Lisa Rangnick als vorgezogene Abwehrspielerin geschickt die Kreise des SFN-Angriffs. Weil Neerstedt vorne regelmäßiger traf, blieb die Partie bis zum 7:8 (24.) offen.

Doch in den verbleibenden sechs Minuten verfiel Neerstedt erneut in die alten Angriffsmuster. Die weiteren Ballverluste nutzte der Tabellenvierte zu vier Treffern in Folge. Und obwohl Delia Mathieu mit zwei glänzend herausgespielten Toren vom Kreis erfolgreich war, setzten sich die Gäste bis zur Pause auf fünf Treffer ab. Vechta zog dann innerhalb von zehn Minuten bis auf 12:21 davon (41.). Damit war die Begegnung schon zugunsten des Aufstiegsaspiranten entschieden. Neerstedt ließ sich aber auch in der Schlussphase nicht hängen und hielt die Niederlage noch im Rahmen.


Neerstedt: S. Huntemann, von Seggern; Albes 6, Blacha 6/3, L. Huntemann, Kieler 1, Kurok 1, Mathieu 4, Rangnick 2 und Sempert 4.

Vechta: Kühling, Friede; Jane Müller 5, Meyer 2, Zimmermann 4, Schwarz 5, Hacek 3, Vodde 3, Nele-Sophie Müller 3, Wäscher 2, Kasperlik 1, Ruhöfer 4 und Mette Müller.

Schiedsrichter: Schwarze/von der Linde.

Zuschauer: ca. 60.

Zeitstrafen: Neerstedt 2 - Vechta 2.

Siebenmeter: Neerstedt 3/3 - Vechta 3/1.

Spielfilm: 3:2 (6.), 4:8 (17.), 7:8 (24.), 7:12 (28.), 9:14 (30.), 12:21 (41.), 15:23 (46.), 18:25 (50.), 22:30 (56.), 24:32 (60.).

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