Hohe Pleite beim TV Dinklage HSG Hude/Falkenburg übt schon für den Freimarkt

Von Richard Schmid

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Beste Werferin: Jessica Galle (rechts) traf zehn Mal für die HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf TobisBeste Werferin: Jessica Galle (rechts) traf zehn Mal für die HSG Hude/Falkenburg. Foto: Rolf Tobis

Dinklage. Rabenschwarzer Samstagnachmittag für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Im Auswärtsspiel beim TV Dinklage kam die HSG mit 20:34 (10:13) unter die Räder und hat sich angesichts von nun 8:6 Punkten endgültig in das Mittelfeld der Tabelle verabschiedet.

Rabenschwarzer Samstagnachmittag für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Im Auswärtsspiel beim TV Dinklage kam die HSG mit 20:34 (10:13) unter die Räder und hat sich angesichts von nun 8:6 Punkten endgültig in das Mittelfeld der Tabelle verabschiedet. Mit Blick auf diese Packung flüchtete sich HSG-Trainer Dean Schmidt in bittersüßen Sarkasmus: „Wir haben heute für den Freimarkt geübt, denn da gibt es Punkte, wenn man die aufgestellte Figur trifft.“

Vor allem die Torfrau des TV Dinklage, Tabea Ribbe, brachte die Schmidt-Sieben ein ums andere Mal zur Verzweiflung. „Sie hat überragend gehalten, aber wir haben sie auch oft genug abgeschossen“, kritisierte Schmidt, der überdies monierte, dass seinem Team offensichtlich die rechte Überzeugung fehlte. Überdies wurde die ansonsten so zuverlässige Torschützin Mareike Zetzmann von der gut eingestellten Abwehr der Gastgeberinnen nahezu völlig aus dem Spiel genommen. Im Gegenzug bekam Hudes Abwehr die beste Torschützin der Liga, Klara Germann, nicht in den Griff: Allein zwölf Treffer gingen auf ihr Konto.

Kurzfristige Ausfälle bei Hude/Falkenburg

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase führte Dinklage zur Halbzeit über 10:5 (19.), 10:8 (26.), 13:8 (29.) mit 13:10 (30.). Dank einiger Treffer hielt die wiedergenese Jessica Galle die Gäste zur Pause zumindest noch im Spiel. Wer nun geglaubt hatte, Hude/Falkenburg könne angesichts des zur Halbzeit doch noch überschaubaren Rückstands das Spiel noch drehen oder wenigstens offen gestalten, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Über 17:10 (33.), 21:11 (37.) und 30:14 (51.) zog der TVD unaufhaltsam davon.

„Keine Frage, Dinklage war einfach zu gut“, sagte Schmidt, der darauf hinwies, dass sein Team aufgrund kurzfristiger und nicht vorhersehbarer Ausfälle (Ashley Butler, Lena Seidel, Susan Schnitter) improvisieren musste. „Aber diese Niederlage ist kein Beinbruch. Hier kannst du nur gewinnen, wenn du ein eingespieltes Team bist“, resümierte er. Immerhin sei Dinklage, so Schmidt, trotz des schwachen Saisonstartes weit oben in der Liga anzusiedeln.


Dinklage: Kossen, Ribbe; Kreinest 1, Kreutzmann, Germann 12/3, Haskamp 2, Kathmann 3, Kolberg 4, Kohorst 1, Kampers 1, Brüning 1, Stromann 8, Gottkehaskamp 1.

Hude/Falkenburg: Schwark; Stuffel 1, Galle 10/4, Zetzmann 2/1, Blankemeyer 1, Deeben, S. Seidel 2, von Freeden 2, Hilmer 2, Meyer.

Schiedsrichter: Arend Meyer zur Heide/Oliver Wessendorf.

Zeitstrafen: Dinklage 4 - HSG 3.

Siebenmeter: Dinklage 4/3 - HSG 6/5.

Spielfilm: 4:4 (8.), 10:5 (19.), 10:8 (26.), 13:8 (29.), 13:10 – 17:10 (33.), 21:11 (37.), 26:13 (44.), 30:14 (51.), 34:20.

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