Fußball-Oberliga SV Atlas stoppt gegen BV Cloppenburg Negativlauf

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Delmenhorst. Der SV Atlas Delmenhorst hat seinen Negativlauf in der Fußball-Oberliga gestoppt: Gegen den BV Cloppenburg behielt der SVA mit 3:0 (0:0) die Oberhand. Die Tore beim ersten Sieg nach vier Ligaspielen schossen Innenverteidiger Karlis Plendiskis (61./81.) und Spielmacher Musa Karli (83.).

Bei der Bewertung des Spiels gab es am Samstagabend um kurz vor 17 Uhr von den Trainern keine zwei verschiedenen Meinungen. „Das war ein verdienter Sieg für uns, auch in der Höhe. Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte Atlas-Trainer Jürgen Hahn.

Und auch Cloppenburgs Trainer Olaf Blancke räumte ein, „dass man über das Ergebnis nicht diskutieren muss. Wir haben die erste Halbzeit zumindest noch ausgeglichen gestaltet.“ Nach dem Wechsel sei seine Mannschaft dann viel zu harmlos gewesen.

Spielplan und Tabelle der Fußball-Oberliga

Die rund 700 Zuschauer sahen ein mäßiges Oberliga-Spiel. Vor allem spielerisch boten beide Mannschaften viel Magerkost. Die acht Möglichkeiten in der ersten Halbzeit – vier auf jeder Seite – resultierten meistens aus Abwehrfehlern.

Atlas Delmenhorst schaltete vor allem nach Ballverlusten des BVC in der Vorwärtsbewegung gut um. Marco Prießner (10.), Dennis Mooy (12.), Thomas Mutlu (17., Heber freistehend über das Tor) und Musa Karli mit dem besten Spielzug der gesamten Partie (31., nach Doppelpass mit Prießner) scheiterten mit ihren Chancen.

Großchance vergeben: Dieser Heber von Thomas Mutlu landet über dem Cloppenburger Tor. Foto: Rolf Tobis

Auf der Gegenseite hätte Cloppenburs freistehender Derrick Ampofo nach einem Missverständnis in der Atlas-Abwehr „das 1:0 machen müssen“ (Blancke), doch SVA-Schlussmann Florian Urbainski parierte klasse (14.). Matthias Hennig und Ampofo per Doppelchance (36.) sowie Leon Neldner per Freistoß (45.) vergaben weitere Möglichkeiten für die Gäste.

Aber: Fußballerisch stellte Atlas das eindeutig bessere Team – und zog nach der Pause die Zügel an. „Wir hatten mehr Überzeugung in unserem Spiel“, erklärte Hahn den Schlüssel für die Leistungssteigerung. Das galt besonders für die Defensive, die in der zweiten Halbzeit keine einzige gefährliche Situation mehr zuließ.

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Und in der Offensive war nach Chancen für Prießner (47.) und Mooy (51., Freistoßflanke vor der Linie geklärt) eine Standardsituation der Türöffner: Eine scharf getreten Mooy-Ecke köpfte Karlis Plendiskis im Fünf-Meter-Raum zum 1:0 ein (61.). Cloppenburgs Keeper Diederik Bangma sah dabei nicht gut aus.

Atlas bestimmte weiter den Spiel. Nach einer weiteren Möglichkeit für den eingewechselten Leon Lingerski (75.) sorgte ein Doppelpack für die Spielentscheidung. Nach einem Foul an dem ebenfalls eingewechselten Oliver Rauh verwandelte Plendiskis den Elfmeter sicher (81.). Kurz darauf grätschte Karli nach einem Konter eine klasse Lingerski-Hereingabe über die Linie (83.) – 3:0.

Cloppenburgs Ersatztorwart sieht Rot

Kuriosum am Rande: Cloppenburgs Ersatzkeeper Janne-Ole Kay sah während des Warmlaufens neben dem eigenen Tor die Rote Karte (73.). Der Grund: Er hatte Schiedsrichter Philip Roedig (Hannover) als „Witzbold“ bezeichnet.


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